Deutsche Tageszeitung - Vertreter von 41 Staaten bekennen sich in Brest zu besserem Schutz der Weltmeere

Vertreter von 41 Staaten bekennen sich in Brest zu besserem Schutz der Weltmeere


Vertreter von 41 Staaten bekennen sich in Brest zu besserem Schutz der Weltmeere
Vertreter von 41 Staaten bekennen sich in Brest zu besserem Schutz der Weltmeere / Foto: ©

Vertreter von 41 Staaten haben sich bei einer Konferenz im französischen Brest zu einem besseren Schutz der Weltmeere bekannt. Zum Abschluss der dreitägigen Tagung im Rahmen der französischen EU-Ratspräsidentschaft gaben die Teilnehmer am Freitag eine Reihe von Initiativen zum Schutz der Ozeane bekannt, darunter gegen Überfischung und Plastikmüll.

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"Die Ozeane sind Opfer unserer Versäumnisse. Überfischung, Verschmutzung und die Versauerung der Meere bedeuten eine Gefahr", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der zu der Konferenz mit dem Titel "Ein Ozean" eingeladen hatte. Doch seien die Meere "auch Teil der Lösung, etwa im Kampf gegen den Klimawandel", betonte Macron mit Blick auf die Rolle der Meere als CO2-Speicher.

Ein Teil der Teilnehmerstaaten vereinbarte zudem verstärkte Maßnahmen gegen illegale Fischerei. Das Gastgeberland Frankreich brachte auch einige bilaterale Initiativen auf den Weg. So wollen Frankreich und Indien künftig gemeinsam den Gebrauch von Einwegplastik bekämpfen.

Umweltorganisationen hatten am Rande des Treffens protestiert und den Organisatoren "Bluewashing" - also irreführende PR - vorgeworfen. Macron gebe sich als "Held der Weltmeere", aber auf die Ankündigungen folgten keine Taten, sagte François Chartier von Greenpeace.

Das Treffen in Brest bildete den Auftakt mehrerer internationaler Konferenzen im Jahresverlauf zum Schutz der Weltmeere.

(W.Budayev--DTZ)

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