Deutsche Tageszeitung - Marktanalyse: "Auto-Abos" könnten Markt für Elektroautos beleben

Marktanalyse: "Auto-Abos" könnten Markt für Elektroautos beleben


Marktanalyse: "Auto-Abos" könnten Markt für Elektroautos beleben
Marktanalyse: "Auto-Abos" könnten Markt für Elektroautos beleben / Foto: ©

Sogenannte Auto-Abonnements könnten laut einer gemeinsamen Analyse des Duisburger Forschungsinstituts Center Automotive Research (CAR) und mehrerer Firmen den Markt für Elektroautos beleben. Die Skepsis von Nutzern mit Blick auf potenziellen Risiken einer Investition in Elektroautos könne durch "flexible Mobilitätslösungen" in Form von Rundumpaketen deutlich reduziert werden, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Untersuchung.

Textgröße ändern:

Die Analyse basiert laut Mitteilung des CAR auf zwei Befragungen von jeweils mehr als 1000 Nutzern von Auto-Abos sowie Kaufinteressenten für Neuwagen. Demnach bestehen unter diesen nach wie vor Bedenken etwa wegen der Lebensdauer des Akkus, der Ladeinfrastruktur oder etwaigem Wertverlust. Durch "Auto-Abos", bei denen gegen einen festen Monatsbetrag Autos für Zeiträume von sechs bis 24 Monaten zur Nutzung überlassen werden, würden diese Risiken aber "ausgeklammert".

Insgesamt seien derartige "Auto-Abo"-Angebote als "Nutzungsform sehr interessant", resümiert die Studie. Speziell könnten sie auch dafür eingesetzt werden, den Anteil von Elektroautos am Markt "auszubauen". Die Abos bräuchten eine "stärkere Kommunikation", hätten allerdings "hohes Wachstumspotenzial". An der Studie waren neben dem CAR auch der "Auto-Abo"-Anbieter Fleetpool Group, der IT-Konzern IBM und die Versicherung Ergo beteiligt.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Deutlich weniger Korridorsanierungen bis 2031: Bahn streckt Baustellenplanung

In den kommenden Jahren soll es deutlich weniger lange Streckensperrungen wegen umfassender Sanierungen durch die Deutsche Bahn geben. Statt 21 bislang geplanter sogenannter Korridorsanierungen sollen bis 2031 nun nur 13 umgesetzt werden, wie die Infrastruktursparte der Bahn DB Infrago und das Bundesverkehrsministerium am Freitag mitteilten. Sie verweisen auf eine bessere Machbarkeit der Vorhaben bei einem reduziertem Pensum. Finanzielle Gründe dürften allerdings auch ein Rolle spielen.

Zusammenstöße zwischen Jugendlichen und Polizei am Rande einer Demo in Brüssel

Nach tagelangen Schülerprotesten in belgischen Städten ist es am Rande einer Demonstration gegen Sparmaßnahmen in Brüssel zu Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und der Polizei gekommen. Die Polizei erklärte am Freitag, sie sei von zum Teil maskierten Jugendlichen mit Stöcken und Flaschen angegriffen worden und habe daraufhin Wasserwerfer und Tränengas eingesetzt. Demnach handelte es sich um "mehrere hunderte Jugendliche", die sich den Demonstranten angeschlossen hätten.

Selenskyj: "Erhebliche Schäden" am Stromnetz der Ukraine durch russische Angriffe

Die jüngsten russischen Angriffe auf die Ukraine haben nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj landesweit "erhebliche Schäden" am Stromnetz verursacht. Reparaturarbeiten liefen "Tag und Nacht", erklärte Selenskyj am Freitag in Onlinediensten. Betroffen sei auch die Stromversorgung von Verkehrsunternehmen.

China verkündet Einigung mit EU bei Handel mit Hybridautos

Die Europäische Union und China haben sich nach Angaben aus Peking beim umstrittenen Handelsthema Hybridautos geeinigt. Die Einigung stehe "im Einklang mit den Regeln der Welthandelsorganisation" und betreffe unter anderem "Preisverpflichtungen der Unternehmen", erklärte das chinesische Handelsministerium am Freitag. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic hält sich derzeit zu Gesprächen in Peking auf und sollte dort später vor die Presse treten.

Textgröße ändern: