Deutsche Tageszeitung - Bahn setzt rund um Ostern 50 Sonderzüge ein

Bahn setzt rund um Ostern 50 Sonderzüge ein


Bahn setzt rund um Ostern 50 Sonderzüge ein
Bahn setzt rund um Ostern 50 Sonderzüge ein

Die Deutsche Bahn baut ihr Sitzplatzangebot rund um Ostern mit zusätzlichen Zügen aus. Eingesetzt werden 50 Sonderzüge, wie die Bahn am Dienstag mitteilte. Fahren sollen sie demnach vom 14. bis zum 24. April vor allem auf stark nachgefragten Strecken, etwa zwischen Berlin und München oder zwischen Nordrhein-Westfalen und Berlin.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Bahn gibt es derzeit steigende Buchungszahlen und generell wieder mehr Reisende im Fernverkehr. Die durchschnittliche Auslastung bei ICE-, Intercity- und Eurocity-Zügen liege mittlerweile wieder bei rund 40 Prozent. "Wir haben eine erheblich stärkere Nachfrage als im letzten Jahr zu dieser Zeit", erklärte Fernverkehrschef Michael Peterson. "Die Menschen wollen verreisen, sie wollen wieder mit dem Zug fahren."

Zugleich wies die Bahn darauf hin, dass in den diesjährigen Osterferien in vielen Regionen das Schienennetz erneuert werde, um die Infrastruktur "leistungsfähiger für die Zukunft" zu machen. "Die Baustellen sind in die Ferienzeit gelegt, um möglichst wenig den Berufs-, Schüler:innen- und Güterverkehr zu beeinträchtigen", erklärte der Konzern.

Die Bauarbeiten führen laut Bahn "auf einigen Verbindungen zu längeren Fahrtzeiten, Zug- und Halteausfällen oder zusätzlichen Umstiegen". Die aufgrund der Baustellen angepassten Fahrtzeiten sind demnach in der Fahrplanauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator hinterlegt. Dennoch sollten Fahrgäste einige Tage vor der Reise die gebuchten Reiseverbindungen dort noch einmal auf mögliche kurzfristige Änderungen hin überprüfen, riet das Unternehmen.

Zudem sei für Reisen in den Osterferien eine Sitzplatzreservierung zu empfehlen. Erfahrungsgemäß seien das Wochenende zum Ferienstart am 8. und 9. April sowie der Gründonnerstag und Ostermontag "besonders reisestarke Tage". An sieben besonders stark frequentierten Hauptbahnhöfen wie Frankfurt am Main, Berlin, München und Köln sind demnach "zwischen Gründonnerstag und Ostermontag zusätzliche Mitarbeitende im Einsatz, die den Fahrgästen bei Umstieg und Einstieg behilflich sind".

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Italo-Einstieg: Erfolg für DB in Gerichtsstreit gegen Beschluss von Netzagentur

Erfolg für die Deutsche Bahn im Ringen um den Markteinstieg der italienischen Bahngesellschaft Italo: Die DB muss ihren Zugverkehr auf besonders belasteten Strecken nicht zugunsten von Konkurrenten einschränken. Das Verwaltungsgericht Köln stufte am Donnerstag eine Wettbewerbsklausel für Fernverkehrsstrecken mit Kapazitätsobergrenzen per Eilbeschluss als rechtswidrig ein. Auch die Vorgabe, Konkurrenten an Bahnhöfen Platz für Lounges anbieten zu müssen, lehnte das Gericht ab. Die Bahn erklärte, das Urteil schaffe Klarheit.

Vaterschaftsanerkennung durch Transmann vor einigen Jahren kann unwirksam sein

Die Anerkennung der Vaterschaft für ein Kind durch einen Transmann ist unter Umständen unwirksam. Das betrifft die Zeit vor dem Selbstbestimmungsgesetz 2024, wenn er zum Zeitpunkt der Geburt des Babys rechtlich noch als Frau galt, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Donnerstag in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss entschied. Die Anerkennung werde auch nicht dadurch wirksam, dass schon mehr als fünf Jahre vergingen. (Az. XII ZB 456/25)

Experten: Bundesregierung beim Bürokratieabbau auf gutem Weg

Die Bundesregierung ist nach Ansicht von Experten beim Abbau der Bürokratie auf einem guten Weg - entscheidend ist nun die konkrete Umsetzung. Mit den Modernisierungsprogrammen sowie dem Zukunftspakt von Bund, Ländern und Kommunen habe die Bundesregierung wichtige Reformprogramme auf den Weg gebracht, stellte der sogenannte Normenkontrollrat (NKR) in seinem am Donnerstag vorgelegten Jahresbericht fest. "Die Richtung stimmt." Jetzt müssten aus Strategien aber konkrete Ergebnisse werden. Gleiches gelte für die geplanten, tiefgreifenden Strukturreformen.

Wirtschaftsministerium hebt Regierungsprognose 2026 auf 1,3 Prozent an

Das Bundeswirtschaftsministerium hat seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr stark nach oben korrigiert. Für 2026 werde nun 1,3 Prozent Wachstum erwartet, wie das Ministerium von Katherina Reiche (CDU) am Donnerstag mitteilte. In der Frühjahrsprojektion war das Ministerium noch von 0,5 Prozent ausgegangen.

Textgröße ändern: