Deutsche Tageszeitung - Toyota verbucht Rekordjahresgewinn

Toyota verbucht Rekordjahresgewinn


Toyota verbucht Rekordjahresgewinn
Toyota verbucht Rekordjahresgewinn / Foto: © AFP

Der japanische Autobauer Toyota hat mit einem stabilen Absatz und dank des schwachen Yen im Geschäftsjahr 2021/2022 einen Rekordgewinn eingefahren. Unter dem Strich standen 2,85 Billionen Yen (20,7 Milliarden Euro) und damit 27 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie Toyota am Mittwoch mitteilte. Für das laufende Geschäftsjahr warnte der Konzern aber vor einem Gewinnrückgang um 21 Prozent.

Textgröße ändern:

Grund seien die "nie dagewesenen" Kostensteigerungen für Rohstoffe und Logistik. Trotz Chipmangels will Toyota den Umsatz in diesem Jahr aber weiter steigern. Nach 31,4 Billionen Yen im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr soll die Summe 2022/2023 auf 33 Billionen Yen steigen.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Kabinett: Autobahn GmbH soll künftig Kredite aufnehmen können

Die staatliche Autobahn GmbH soll künftig Kredite aufnehmen können. Einen entsprechenden Entwurf von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) für eine neue Finanzierungsstruktur segnete das Bundeskabinett am Mittwoch ab. Damit würden "notwendige Sanierungen und wichtige Neubauprojekte verlässlicher und schneller umgesetzt", erklärte Bilger. "Ab 2027 wird die Autobahn GmbH begrenzt kreditfähig, ab 2028 erhält sie einen Anteil aus der Lkw-Maut." Auch soll künftig verstärkt privates Kapital zum Einsatz kommen können.

Rubio: Iran kontrolliert Straße von Hormus nicht mehr vollständig

Der Transport von Öl durch die seit Monaten vom Iran blockierte Straße von Hormus hat sich nach Angaben von US-Außenminister Marco Rubio wieder weitgehend normalisiert. "Es wird derzeit fast genauso viel Öl durch sie hindurch geschleust wie vor Beginn dieses Konflikts. Sie haben also die vollständige Kontrolle über die Meerenge verloren", sagte Rubio am Mittwoch bei einem Besuch in der griechischen Hauptstadt Athen.

Mehr Schutz für Opfer digitaler Gewalt: Kabinett beschließt Gesetz

Die Herstellung pornografischer Deepfakes und andere Formen digitaler Gewalt sollen künftig geahndet werden können. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch einen Gesetzentwurf, mit dem entsprechende Strafbarkeitslücken geschlossen werden sollen. Dabei geht es vor allem um bildbasierte sexualisierte Gewalt wie das Herstellen und Verbreiten von sexualisierten Deepfakes oder das heimliche Herstellen intimer Bildaufnahmen, zum Beispiel in der Sauna.

Ryanair stellt Betrieb am Flughafen Bremen ein

Der irische Billigflieger Ryanair zieht sich von einem weiteren Standort in Deutschland zurück: Die Fluggesellschaft stelle den Betrieb am Flughafen Bremen ein, erkläre die Landesregierung der Hansestadt am Mittwoch. Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) warf dem Unternehmen vor, in den Verhandlungen über die Flughafengebühren überzogene Forderungen gestellt zu haben.

Textgröße ändern: