Deutsche Tageszeitung - Easyjet reduziert Verlust um ein Fünftel

Easyjet reduziert Verlust um ein Fünftel


Easyjet reduziert Verlust um ein Fünftel
Easyjet reduziert Verlust um ein Fünftel / Foto: © AFP/Archiv

Der britische Billigflieger Easyjet hat seinen Verlust in seinem ersten Geschäftshalbjahr bis Ende März deutlich reduzieren können und erwartet einen erfolgreichen Sommer. Von Oktober bis März stand noch ein Minus von 431 Millionen Pfund (509 Millionen Euro) unter dem Strich, 21 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie Easyjet am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz stieg um mehr als das Sechsfache auf 1,5 Milliarden Pfund.

Textgröße ändern:

Easyjet-Chef Johan Lundgren erklärte, er rechne mit einem Sommer "fast auf Vorkrisenniveau". Im Quartal von April bis Ende Juni erwartet die Fluggesellschaft demnach eine Auslastung von 90 Prozent des Vorkrisenwertes, im Quartal von Juli bis Ende September dann 97 Prozent.

Die Fluggesellschaften haben mit der Lockerung der Corona-Maßnahmen in vielen Ländern wieder Aufwind. Easyjet-Chef Lundgren erklärte, die Menschen buchten aber zunehmend kurzfristig - Easyjet könne daher keine Prognosen für das gesamte Geschäftsjahr abgeben.

Probleme gibt es in der Branche auch wegen Personalmangels. Easyjet hatte deswegen Anfang April hunderte Flüge streichen müssen; Anfang Mai teilte die Airline mit, sie reduziere die Zahl der Sitzplätze in bestimmten Maschinen, so dass weniger Kabinenpersonal nötig ist.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Aufschwung im Baugewerbe - auch Industrieproduktion im August leicht im Plus

Die Produktion im Baugewerbe hat im August stark angezogen. Im Vergleich zum Vormonat legte sie nach vorläufigen Zahlen um 9,3 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Auch die Industrieproduktion entwickelte sich demnach leicht positiv, während die Energieproduktion zurückging. Das gesamte Produzierende Gewerbe steigerte seinen Output so um 2,0 Prozent.

Einsatz von Tränengasgranate: Polizist wegen Gewaltanwendung bei Schülerprotesten angeklagt

Weil er während der Schülerproteste in Frankreich aus nächster Nähe eine Tränengasgranate auf einen 14-Jährigen abgefeuert hat, ist ein Polizist wegen Gewaltanwendung angeklagt worden. Der Beamte sei nach dem Vorfall in Saint-Ouen-l'Aumône nordwestlich von Paris nicht in Untersuchungshaft genommen sondern unter richterliche Aufsicht gestellt worden, teilte ein örtlicher Staatsanwalt am Dienstag mit.

Verfahren gegen russische Kinderhospizleiterin eingestellt

Die russische Justiz hat ein Verfahren gegen die Leiterin eines Kinderhospizes eingestellt, der die Verbreitung von Falschinformationen über die russische Armee vorgeworfen worden war. Die Ermittlungen gegen Lida Moniawa seien "mangels strafrechtlich relevanter Tatbestände" beendet worden, sagte ihr Anwalt Michail Birjukow am Dienstag. Ihre Organisation bestätigte die Einstellung des Verfahrens und erklärte: "Es grenzt an ein Wunder!"

Souveräne KI: Französisches Unternehmen Mistral stellt neues Modell vor

Das auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte französische Startup Mistral hat die Einführung eines neuen Modells angekündigt, mit dem das Unternehmen im KI-Wettrennen Boden gutmachen will. Das neue Modell ML4 werde es Nutzern erlauben, die Parameter der KI anzupassen, teilte Mistral am Dienstag mit. Dies soll demnach nicht nur eine bessere Leistung ermöglichen - sondern auch mehr Sicherheit für Kunden, die ihre Daten privat halten wollen.

Textgröße ändern: