Deutsche Tageszeitung - Väter in Deutschland bei Geburt des ersten Kindes im Schnitt 33 Jahre alt

Väter in Deutschland bei Geburt des ersten Kindes im Schnitt 33 Jahre alt


Väter in Deutschland bei Geburt des ersten Kindes im Schnitt 33 Jahre alt
Väter in Deutschland bei Geburt des ersten Kindes im Schnitt 33 Jahre alt / Foto: © AFP/Archiv

Väter in Deutschland sind bei der Geburt ihres ersten Kindes im Schnitt 33,2 Jahre alt. In den vergangenen Jahren stieg das Alter kontinuierlich an, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. 2015 hatte es noch bei 32,8 Jahren gelegen. Väter sind zudem im Schnitt älter als Mütter, wenn diese ihr erstes Kind bekommen.

Textgröße ändern:

Bei den Müttern lag das Durchschnittsalter zuletzt bei 30,2 Jahren. Von den knapp 360.000 Erstgeborenen im Jahr 2020 hatten zwölf Prozent einen Vater, der 40 Jahre oder älter war. Nur 2,9 Prozent hatten eine Mutter in diesem Alter. Bei 1,5 Prozent der Erstgeborenen war der Vater mindestens 50 Jahre alt.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Einsatz von Tränengasgranate: Polizist wegen Gewaltanwendung bei Schülerprotesten angeklagt

Weil er während der Schülerproteste in Frankreich aus nächster Nähe eine Tränengasgranate auf einen 14-Jährigen abgefeuert hat, ist ein Polizist wegen Gewaltanwendung angeklagt worden. Der Beamte sei nach dem Vorfall in Saint-Ouen-l'Aumône nordwestlich von Paris nicht in Untersuchungshaft genommen sondern unter richterliche Aufsicht gestellt worden, teilte ein örtlicher Staatsanwalt am Dienstag mit.

Verfahren gegen russische Kinderhospizleiterin eingestellt

Die russische Justiz hat ein Verfahren gegen die Leiterin eines Kinderhospizes eingestellt, der die Verbreitung von Falschinformationen über die russische Armee vorgeworfen worden war. Die Ermittlungen gegen Lida Moniawa seien "mangels strafrechtlich relevanter Tatbestände" beendet worden, sagte ihr Anwalt Michail Birjukow am Dienstag. Ihre Organisation bestätigte die Einstellung des Verfahrens und erklärte: "Es grenzt an ein Wunder!"

Souveräne KI: Französisches Unternehmen Mistral stellt neues Modell vor

Das auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte französische Startup Mistral hat die Einführung eines neuen Modells angekündigt, mit dem das Unternehmen im KI-Wettrennen Boden gutmachen will. Das neue Modell ML4 werde es Nutzern erlauben, die Parameter der KI anzupassen, teilte Mistral am Dienstag mit. Dies soll demnach nicht nur eine bessere Leistung ermöglichen - sondern auch mehr Sicherheit für Kunden, die ihre Daten privat halten wollen.

Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht anhaltende Auswirkungen von Kriegen und Krisen weltweit auf das Preisniveau von Lebensmitteln und Energie. Die Preise für lebensnotwendige Güter seien im Vergleich zu anderen Gütern inzwischen seit Jahren deutlich erhöht, erklärte der IWF am Dienstag. Die Menschen seien "mit einer anhaltenden Verschlechterung der Erschwinglichkeit von Gütern des täglichen Bedarfs" konfrontiert.

Textgröße ändern: