Deutsche Tageszeitung - ADAC: Spritpreise vor Inkrafttreten des Tankrabatts deutlich gestiegen

ADAC: Spritpreise vor Inkrafttreten des Tankrabatts deutlich gestiegen


ADAC: Spritpreise vor Inkrafttreten des Tankrabatts deutlich gestiegen
ADAC: Spritpreise vor Inkrafttreten des Tankrabatts deutlich gestiegen / Foto: © AFP

In der Woche vor Inkrafttreten des Tankrabatts am Mittwoch sind die Preise an den Tankstellen deutlich angestiegen. Der Benzinpreis stieg im Wochenvergleich um 6,1 Cent, beim Diesel betrug das Plus fünf Cent, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Ein Liter Benzin kostete somit durchschnittlich 2,151 Euro, der Dieselpreis lag im Schnitt bei 2,044 Euro.

Textgröße ändern:

Grund für die hohen Tankkosten waren laut ADAC die weiterhin hohen Preise an den internationalen Ölmärkten. Auch im gesamten Monat Mai waren die Spritpreise demnach hoch: Benzin kostete im Schnitt 2,064 Euro, der Preis lag damit nur einen halben Cent unter dem bisherigen Rekordmonat März mit 2,069 Euro pro Liter. Diesel kostete im Mai durchschnittlich 2,033 Euro pro Liter. Im Rekordmonat März hatte Diesel mit 2,14 Euro pro Liter noch knapp elf Cent mehr gekostet.

Am Mittwoch trat der sogenannte Tankrabatt in Kraft. Vor dem Hintergrund der hohen Energiepreise senkte die Bundesregierung die Energiesteuer auf Sprit auf das in der EU geltende Mindestmaß ab. Laut ADAC könnte der Benzinpreis somit um 35 Cent, der Dieselpreis um rund 17 Cent sinken.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Einsatz von Tränengasgranate: Polizist wegen Gewaltanwendung bei Schülerprotesten angeklagt

Weil er während der Schülerproteste in Frankreich aus nächster Nähe eine Tränengasgranate auf einen 14-Jährigen abgefeuert hat, ist ein Polizist wegen Gewaltanwendung angeklagt worden. Der Beamte sei nach dem Vorfall in Saint-Ouen-l'Aumône nordwestlich von Paris nicht in Untersuchungshaft genommen sondern unter richterliche Aufsicht gestellt worden, teilte ein örtlicher Staatsanwalt am Dienstag mit.

Verfahren gegen russische Kinderhospizleiterin eingestellt

Die russische Justiz hat ein Verfahren gegen die Leiterin eines Kinderhospizes eingestellt, der die Verbreitung von Falschinformationen über die russische Armee vorgeworfen worden war. Die Ermittlungen gegen Lida Moniawa seien "mangels strafrechtlich relevanter Tatbestände" beendet worden, sagte ihr Anwalt Michail Birjukow am Dienstag. Ihre Organisation bestätigte die Einstellung des Verfahrens und erklärte: "Es grenzt an ein Wunder!"

Souveräne KI: Französisches Unternehmen Mistral stellt neues Modell vor

Das auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte französische Startup Mistral hat die Einführung eines neuen Modells angekündigt, mit dem das Unternehmen im KI-Wettrennen Boden gutmachen will. Das neue Modell ML4 werde es Nutzern erlauben, die Parameter der KI anzupassen, teilte Mistral am Dienstag mit. Dies soll demnach nicht nur eine bessere Leistung ermöglichen - sondern auch mehr Sicherheit für Kunden, die ihre Daten privat halten wollen.

Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht anhaltende Auswirkungen von Kriegen und Krisen weltweit auf das Preisniveau von Lebensmitteln und Energie. Die Preise für lebensnotwendige Güter seien im Vergleich zu anderen Gütern inzwischen seit Jahren deutlich erhöht, erklärte der IWF am Dienstag. Die Menschen seien "mit einer anhaltenden Verschlechterung der Erschwinglichkeit von Gütern des täglichen Bedarfs" konfrontiert.

Textgröße ändern: