Deutsche Tageszeitung - Bergungsarbeiten dauern nach Zugunglück nahe Garmisch-Partenkirchen weiter an

Bergungsarbeiten dauern nach Zugunglück nahe Garmisch-Partenkirchen weiter an


Bergungsarbeiten dauern nach Zugunglück nahe Garmisch-Partenkirchen weiter an
Bergungsarbeiten dauern nach Zugunglück nahe Garmisch-Partenkirchen weiter an / Foto: © Münchner Merkur/AFP

Nach dem schweren Zugunglück in Oberbayern sind die Bergungsarbeiten in der Nacht zum Samstag fortgesetzt worden. Die Arbeiten liefen weiter auf Hochtouren, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. Ein für die Bergung benötigter Spezialkran sei zum Unglücksort gebracht worden. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) wollen am Vormittag den Unglücksort aufsuchen.

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Bei dem Zugunglück kamen mindestens vier Menschen ums Leben. Etwa 30 Fahrgäste wurden verletzt, 15 von ihnen schwer. Zur Zahl der Vermissten konnte die Polizei am Samstagmorgen zunächst keine neuen Angaben machen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte am Freitagabend im Bayerischen Rundfunk gesagt, etwa zwölf Menschen würden noch vermisst.

Ein von Garmisch-Partenkirchen in Richtung München fahrender Regionalzug war Freitagmittag aus zunächst unbekannten Gründen bei Burgrain entgleist, mehrere Waggons stürzten auf die Seite. Das Unglück ereignete sich am letzten Tag vor den Pfingstferien in Bayern.

Söder will sich um 10.00 Uhr ein Bild von dem Bergungseinsatz machen. Wissing will den Unglücksort um 12.30 Uhr mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Richard Lutz, besichtigen. Danach wollen die beiden ein Statement abgeben (13.00 Uhr).

(L.Svenson--DTZ)

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