Deutsche Tageszeitung - Fast 13 Millionen Menschen erreichen bis 2036 das gesetzliche Rentenalter

Fast 13 Millionen Menschen erreichen bis 2036 das gesetzliche Rentenalter


Fast 13 Millionen Menschen erreichen bis 2036 das gesetzliche Rentenalter
Fast 13 Millionen Menschen erreichen bis 2036 das gesetzliche Rentenalter / Foto: © AFP/Archiv

Zwischen 1957 und 1969 kamen in Deutschland besonders viele Kinder zur Welt - und in den kommenden 15 Jahren wird diese Babyboomer-Generation in Rente gehen. Bis 2036 werden rund 12,9 Millionen Erwerbstätige das gesetzliche Rentenalter erreichen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Das entspreche knapp 30 Prozent der Erwerbstätigen im Jahr 2021. Die jüngeren Altersgruppen werden diese Lücke nicht schließen können.

Textgröße ändern:

Die Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen etwa machte 2021 laut Statistik 8,4 Millionen Erwerbstätige aus. Eine theoretische Zahl, denn sie setzt voraus, dass alle Menschen dieser Altersgruppe nach Abschluss ihrer Ausbildung auch "vollumfänglich für den Arbeitsmarkt aktiviert werden können", wie die Statistiker anmerkten.

Die 50- bis 59-Jährigen im Jahr 2021 etwa waren zu 86 Prozent am Arbeitsmarkt aktiv, die 40- bis 49-Jährigen sogar zu 89 Prozent. Das war die höchste Erwerbsquote aller Altersgruppen.

Zusätzliches Potenzial für den Arbeitsmarkt sehen die Statistiker in der weiblichen Bevölkerung: 2021 war die Erwerbsquote der Frauen in allen Altersgruppen deutlich geringer als die der Männer. So lag die Erwerbsquote der 30- bis 39-jährigen Frauen rund elf Prozentpunkte unter der Quote der gleichaltrigen Männer. Bei den 40- bis 64-Jährigen lag die Differenz bei rund acht Prozentpunkten.

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

Neuer Höchststand bei Beziehern von Grundsicherung im Alter

Die Zahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter ist auf einen neuen Höchststand gestiegen. Zum Ende des ersten Quartals in diesem Jahr bezogen rund 771.000 Menschen in Deutschland Grundsicherung im Alter - das waren 36,7 Prozent mehr als noch im Jahr 2020: Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten René Springer hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag.

ADAC: Entlastung durch Tankrabatt schmilzt - Spritpreise steigen wieder leicht

Die Entlastung durch den Tankrabatt schrumpft nach Einschätzung des ADAC schon wieder zusammen. Die seit 1. Oktober geltende Energiesteuersenkung "hat zwar zu einem deutlichen Preisrückgang bei den Kraftstoffen geführt", jedoch seien die Preise besonders bei Super E10 in den vergangenen Tagen wieder leicht gestiegen, teilte der Automobilclub in München am Montag mit. "Damit ist ein Teil der anfänglichen Entlastungswirkung bereits innerhalb weniger Tage teilweise wieder aufgezehrt worden."

Umfrage: Konsumlaune verdüstert sich - schlechte Aussichten für Weihnachtsgeschäft

Die Konsumlaune der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher hat sich einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) zufolge zuletzt verdüstert. Das HDE-Konsumbarometer sank von 94,70 Zählern im September auf 93,51 Punkte im Oktober, wie der Verband am Montag mitteilte. Das dämpfe die Hoffnung auf einen Aufschwung im letzten Quartal des Jahres, auch trübten sich "die Erwartungen für das Weihnachtsgeschäft etwas ein".

Rekord: Anteil von E-Autos an Neuzulassungen steigt auf 34,5 Prozent

Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen in Deutschland umdenken - und die staatliche E-Auto-Prämie sorgt für einen Extra-Schub: Der Marktanteil von Elektro-Pkw erreichte im September 34,5 Prozent und damit den höchsten Wert jemals. 100.000 Anträge für die Kaufprämie wurden bis Anfang Oktober bewilligt. Automarktexperte Constantin Gall kritisierte, für die Hersteller sei dieser Boom ein "echtes Dilemma" - sie könnten nicht abschätzen, ob er auch anhält.

Textgröße ändern: