Deutsche Tageszeitung - Buckingham-Palast gibt offizielles Monogram von König Charles III. bekannt

Buckingham-Palast gibt offizielles Monogram von König Charles III. bekannt


Buckingham-Palast gibt offizielles Monogram von König Charles III. bekannt
Buckingham-Palast gibt offizielles Monogram von König Charles III. bekannt / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Eine Woche nach der Beerdigung von Queen Elizabeth II. hat der Buckingham-Palast das offizielle Monogramm des neuen britischen Königs Charles III. bekanntgegeben. Das königliche Monogramm, das im Vereinigten Königreich unter anderem auf Regierungsgebäuden, Briefkästen und staatlichen Dokumenten zu sehen ist, lautet CIIIR - C steht für Charles, III für die römische Zahl drei und R für Rex, das lateinische Wort für König.

Textgröße ändern:

Das Monogramm der am 8. September im Alter von 96 Jahren verstorbenen Königin Elizabeth II. lautete EIIR - das R stand für Regina, das lateinische Wort für Königin.

Das königliche Postamt im Buckingham-Palast wird das neue Monogramm CIIIR ab Dienstag, also nach dem Ende der Trauerzeit der königlichen Familie, auf seine Postsendungen drucken. Die Poststelle im Schloss bearbeitet jedes Jahr rund 200.000 Sendungen, von Einladungen zu Veranstaltungen, Antworten auf Briefe bis hin zu Staatsangelegenheiten.

Die ersten Banknoten mit dem Bild des neuen Königs Charles III. werden allerdings erst Mitte 2024 im Vereinigten Königreich in Umlauf gebracht, wie die Bank of England am Dienstag bekanntgab. Vorgestellt werden soll das Porträt demnach aber schon Ende dieses Jahres.

Das Konterfei des Monarchen werde auf neue 5-, 10-, 20- und 50-Pfund-Scheine gedruckt, teilte die Zentralbank des Vereinigten Königreichs mit. Sonst würden "keine weiteren Änderungen vorgenommen". Die alten Banknoten mit dem Konterfei der Queen bleiben den Angaben zufolge weiter in Umlauf und werden nur bei Beschädigung aus dem Verkehr gezogen, um auf Wunsch des Königshauses "die ökologischen und finanziellen Auswirkungen des Monarchenwechsels zu minimieren".

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Textgröße ändern: