Deutsche Tageszeitung - US-Foodbloggerin Julie Powell im Alter von 49 Jahren gestorben

US-Foodbloggerin Julie Powell im Alter von 49 Jahren gestorben


US-Foodbloggerin Julie Powell im Alter von 49 Jahren gestorben
US-Foodbloggerin Julie Powell im Alter von 49 Jahren gestorben / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Die in der Hollywood-Komödie "Julie & Julia" verewigte Foodbloggerin und Buchautorin Julie Powell ist tot. Powell starb im Alter von 49 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts, wie die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf ihren Ehemann berichtete. Sie verstarb demnach bereits am 26. Oktober bei sich zu Hause im Bundesstaat New York.

Textgröße ändern:

Die von ihrem Verwaltungsjob gelangweilte Powell hatte sich Anfang der 2000er Jahre daran gemacht, binnen eines Jahres alle 524 Rezepte des Kochbuchklassikers "Mastering the Art of French Cooking, Volume 1" der Köchin Julia Child aus dem Jahr 1961 nachzukochen. Die von vielen Pannen geprägten Kochabenteuer in der kleinen Küche ihrer New Yorker Wohnung hielt sie mit humorvollen und selbstironischen Texten in einem Blog fest - und wurde damit zu einer der ersten Foodbloggerinnen und zum Vorbild für viele andere Frauen.

Aus dem Projekt wurde das 2005 veröffentlichte Buch "Julie & Julia: 365 Tage, 524 Rezepte und 1 winzige Küche". Regisseurin Nora Ephron machte daraus den Film "Julie & Julia" (2009) mit Meryl Streep als Child und Amy Adams als Powell.

Die bekannte Foodbloggerin Deb Perelman zeigte sich am Dienstag "schockiert" über den Tod Powells. "Sie hat Child für eine neue Generation relevant gemacht und in frischem, unterhaltendem, das-ist-mein-echtes-Leben-Ton über das Kochen geschrieben, was damals selten war", schrieb Perelman im Kurzbotschaftendienst Twitter.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Argentinien bietet Ausländern im Gegenzug für Investitionen Staatsbürgerschaft an

Argentinien will ab Ende des Jahres Ausländern, die mindestens 350.000 Dollar (rund 311.000 Euro) in dem Land investieren, die argentinische Staatsbürgerschaft anbieten. Das Programm zum Erwerb der Staatsbürgerschaft im Gegenzug für eine "Investition" sieht "zwei einfache und transparente Mechanismen" vor, wie die Regierung des ultrarechten Präsidenten Javier Milei am Samstag mitteilte.

Textgröße ändern: