Deutsche Tageszeitung - Adidas: Bisheriger Puma-Chef Gulden beim Konkurrenten im Gespräch

Adidas: Bisheriger Puma-Chef Gulden beim Konkurrenten im Gespräch


Adidas: Bisheriger Puma-Chef Gulden beim Konkurrenten im Gespräch
Adidas: Bisheriger Puma-Chef Gulden beim Konkurrenten im Gespräch / Foto: © AFP/Archiv

Der bisherige Chef des Sportartikelherstellers Puma, Björn Gulden, könnte diesen Posten beim Konkurrenten Adidas übernehmen. Adidas sei im Gespräch mit Gulden "als möglichem Nachfolger von Kasper Rorsted", erklärte der Konzern mit Sitz in Herzogenaurach am Freitag. Guldens Mandat bei Puma endet nach Angaben des ebenfalls in Herzogenaurach ansässigen Unternehmens am 31. Dezember.

Textgröße ändern:

Adidas hatte im August überraschend mitgeteilt, der bisherige Vorstandsvorsitzende Rorsted werde das Unternehmen im kommenden Jahr verlassen. Dies sei "in gegenseitigem Einvernehmen" beschlossen worden, teilte Adidas damals mit. Der 60-Jährige hatte den Posten 2016 übernommen. Zuvor war der gebürtige Däne Chef des Konsumgüterherstellers Henkel.

Puma erklärte seinerseits am Freitag, dass Arne Freundt zum 1. Januar auf Gulden folgen werde. Freundt ist demnach seit zehn Jahren im Unternehmen und sitzt seit vergangenem Jahr im Vorstand. Er erhalte einen Vertrag als Vorstandvorsitzender für vier Jahre.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Argentinien bietet Ausländern im Gegenzug für Investitionen Staatsbürgerschaft an

Argentinien will ab Ende des Jahres Ausländern, die mindestens 350.000 Dollar (rund 311.000 Euro) in dem Land investieren, die argentinische Staatsbürgerschaft anbieten. Das Programm zum Erwerb der Staatsbürgerschaft im Gegenzug für eine "Investition" sieht "zwei einfache und transparente Mechanismen" vor, wie die Regierung des ultrarechten Präsidenten Javier Milei am Samstag mitteilte.

Textgröße ändern: