Deutsche Tageszeitung - Marken-Vertriebschefin: VW senkt Preis für ID.3 auf unter 40.000 Euro

Marken-Vertriebschefin: VW senkt Preis für ID.3 auf unter 40.000 Euro


Marken-Vertriebschefin: VW senkt Preis für ID.3 auf unter 40.000 Euro
Marken-Vertriebschefin: VW senkt Preis für ID.3 auf unter 40.000 Euro / Foto: © AFP

Volkswagen senkt den Preis für das Elektromodell ID.3 in Deutschland auf unter 40.000 Euro. Marken-Vertriebschefin Imelda Labbé sagte dem "Handelsblatt" am Montag, VW wolle "Elektromobilität weiter in die Breite tragen, dafür sind attraktive Einstiegspreise ein wichtiger Hebel". Sie nannte einen Preis von 39.995 Euro für ein neues Basismodell.

Textgröße ändern:

Momentan kostet der günstigste ID.3 laut knapp 44.000 Euro. Allerdings ist die Ausstattung höherwertig als bei einem Basismodell.

Labbé deutete an, dass VWs wichtiges Elektromodell künftig auch mit einer kleineren Batterie angeboten werden könnte, was den Einstiegspreis noch einmal senken dürfte. "Wir prüfen das", sagte sie dem "Handelsblatt". Dafür müsse sich aber die Versorgungssituation weiter verbessern.

Experten kritisieren, dass die Preise für Elektroautos in Deutschland deutlich höher als die vergleichbarer Verbrenner-Modelle sind. Zudem ist das Angebot an Elektroautos im Kleinwagensegment und in der Kompaktklasse noch sehr klein.

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

Sparkurs bei VW: Gespräch über 2024 vereinbarte Investitions- und Produktzusagen

Im Streit um den Sparkurs bei Volkswagen treffen sich am Mittwoch Vertreterinnen und Vertreter von IG Metall, Betriebsrat und Management zu einem sogenannten Überprüfungsgespräch. Der Konzernvorstand soll laut IG Metall "endlich Farbe bekennen" und beantworten, ob er zu seinen Ende 2024 vereinbarten Investitions- und Produktzusagen steht. Daran seien in den letzten Betriebsversammlungen "erhebliche Zweifel" aufgekommen.

Trump: Tech-Chefs verpflichten sich zur KI-Selbstkontrolle

Die USA setzen bei Künstlicher Intelligenz (KI) auf freiwillige Selbstkontrolle statt gesetzliche Vorschriften: Die Chefs der wichtigsten US-Tech-Unternehmen unterzeichneten nach Angaben von Präsident Donald Trump am Dienstag bei einem Treffen im Weißen Haus ein Abkommen zur Selbstregulierung. Der Text sei "moralisch bindend", sagte Trump.

Künstliche Intelligenz: Tech-Chefs zu Gespräch mit Trump eingetroffen

Die Chefs der großen US-Tech-Konzerne sind zu einem Gespräch mit Präsident Donald Trump am Weißen Haus eingetroffen. Bei dem Arbeitsessen sollte es am Dienstag um eine mögliche Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) gehen, wie der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, mitteilte.

Französische Gewerkschaften: Mehr als 300.000 Menschen demonstrieren für höhere Löhne

Bei einem Protesttag für Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst sind in Frankreich nach Gewerkschaftsangaben am Dienstag landesweit mehr als 300.000 Menschen auf die Straße gegangen. Dem Gewerkschaftsbund CGT zufolge demonstrierten in der Hauptstadt Paris 70.000 Menschen für höhere Löhne; in Marseille waren es 30.000. 11.000 protestierten demnach in Toulouse und 10.000 in Lille und Bordeaux.

Textgröße ändern: