Deutsche Tageszeitung - Vorübergehend technische Probleme bei Twitter mit Internet-Links

Vorübergehend technische Probleme bei Twitter mit Internet-Links


Vorübergehend technische Probleme bei Twitter mit Internet-Links
Vorübergehend technische Probleme bei Twitter mit Internet-Links / Foto: © AFP/Archiv

Beim Kurzbotschaftendienst Twitter hat es erneut eine technische Panne gegeben. Nutzer der Online-Plattform konnten am Montag vorübergehend keine Links nutzen, die Verbindungen zu externen Inhalten herstellen. Angezeigt wurde stattdessen ein Problem mit einer Programmierschnittstelle (API).

Textgröße ändern:

Twitter selbst erklärte, "einige Teile" der Plattform würden möglicherweise "nicht funktionieren wie erwartet". "Wir haben eine interne Änderung vorgenommen, die einige unbeabsichtigte Folgen hatte." Kurze Zeit später schien das Problem aber wieder behoben.

Auf Twitter hat es seit der Übernahme durch den Technologie-Unternehmer Elon Musk wiederholt technische Probleme gegeben. Musk hatte die Plattform im Oktober für 44 Milliarden Dollar (heute rund 41 Milliarden Euro) übernommen. Der Chef des Elektroautobauers Tesla und des Raumfahrtunternehmens SpaceX feuerte umgehend das Spitzenmanagement des Kurzbotschaftendienstes und eine Woche später rund die Hälfte der damals 7500 Angestellten.

Um weitere Kosten zu sparen, setzte der Multimilliardär die Entlassungen fort. Betroffen waren auch viele Techniker. Medienberichten zufolge arbeiten bei Twitter inzwischen weniger als 2000 Mitarbeiter.

Experten haben immer wieder gewarnt, die Entlassungswelle könnte das reibungslose Funktionieren der Plattform gefährden - bis hin zu einem möglichen Zusammenbruch von Twitter. Zurückgefahren wurde auch die Moderation von Inhalten. Kritikern zufolge ist die Zahl von Hassbotschaften auf Twitter bereits angestiegen. Zahlreiche Unternehmen schalten inzwischen keine Werbung mehr bei Twitter, was der Plattform empfindliche Umsatzeinbußen beschert.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Sparkurs bei VW: Gespräch über 2024 vereinbarte Investitions- und Produktzusagen

Im Streit um den Sparkurs bei Volkswagen treffen sich am Mittwoch Vertreterinnen und Vertreter von IG Metall, Betriebsrat und Management zu einem sogenannten Überprüfungsgespräch. Der Konzernvorstand soll laut IG Metall "endlich Farbe bekennen" und beantworten, ob er zu seinen Ende 2024 vereinbarten Investitions- und Produktzusagen steht. Daran seien in den letzten Betriebsversammlungen "erhebliche Zweifel" aufgekommen.

Trump: Tech-Chefs verpflichten sich zur KI-Selbstkontrolle

Die USA setzen bei Künstlicher Intelligenz (KI) auf freiwillige Selbstkontrolle statt gesetzliche Vorschriften: Die Chefs der wichtigsten US-Tech-Unternehmen unterzeichneten nach Angaben von Präsident Donald Trump am Dienstag bei einem Treffen im Weißen Haus ein Abkommen zur Selbstregulierung. Der Text sei "moralisch bindend", sagte Trump.

Künstliche Intelligenz: Tech-Chefs zu Gespräch mit Trump eingetroffen

Die Chefs der großen US-Tech-Konzerne sind zu einem Gespräch mit Präsident Donald Trump am Weißen Haus eingetroffen. Bei dem Arbeitsessen sollte es am Dienstag um eine mögliche Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) gehen, wie der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, mitteilte.

Französische Gewerkschaften: Mehr als 300.000 Menschen demonstrieren für höhere Löhne

Bei einem Protesttag für Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst sind in Frankreich nach Gewerkschaftsangaben am Dienstag landesweit mehr als 300.000 Menschen auf die Straße gegangen. Dem Gewerkschaftsbund CGT zufolge demonstrierten in der Hauptstadt Paris 70.000 Menschen für höhere Löhne; in Marseille waren es 30.000. 11.000 protestierten demnach in Toulouse und 10.000 in Lille und Bordeaux.

Textgröße ändern: