Deutsche Tageszeitung - Deutschland exportierte 2022 rund 5,5 Kilogramm Altkleider pro Kopf

Deutschland exportierte 2022 rund 5,5 Kilogramm Altkleider pro Kopf


Deutschland exportierte 2022 rund 5,5 Kilogramm Altkleider pro Kopf
Deutschland exportierte 2022 rund 5,5 Kilogramm Altkleider pro Kopf / Foto: © AFP

Deutschland hat im vergangenen Jahr rund 462.500 Tonnen Altkleider und gebrauchte Textilien exportiert - das entspricht 5,5 Kilogramm pro Kopf. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch weiter mitteilte, war das ein Rückgang um elf Prozent verglichen mit 2021. Die größten Abnehmerländer waren Polen und die Niederlande, allein ein Drittel der Altkleider-Exporte ging dorthin. Weitere wichtige Länder waren Belgien, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei.

Textgröße ändern:

Die Importe von Altkleidern nach Deutschland waren 2022 mit 63.000 Tonnen deutlich kleiner als die Exporte. Hier kam der Großteil, nämlich gut 41 Prozent, aus Großbritannien. Auch Österreich, die Schweiz und Frankreich exportierten gebrauchte Textilien nach Deutschland.

Zum weltweiten Handel mit Textilien veröffentlichte das Statistikamt Zahlen aus dem Jahr 2021. Demnach war Deutschland in diesem Jahr nach den USA der zweitwichtigste Exporteur gebrauchter Kleidung und Textilien. China folgte dahinter.

Über Altkleidercontainer oder Recyclinghöfe werden außerdem große Mengen an Textilabfällen bei Privathaushalten eingesammelt. Den Statistikern zufolge waren das im Jahr 2021 rund 176.200 Tonnen - 5,8 Prozent weniger als der bisherige Höchstwert von 187.000 Tonnen im Jahr 2020. Binnen zehn Jahren nahmen diese Textil- und Bekleidungsabfälle um über 70 Prozent zu.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Trump: Tech-Chefs verpflichten sich zur KI-Selbstkontrolle

Die USA setzen bei Künstlicher Intelligenz (KI) auf freiwillige Selbstkontrolle statt gesetzliche Vorschriften: Die Chefs der wichtigsten US-Tech-Unternehmen unterzeichneten nach Angaben von Präsident Donald Trump am Dienstag bei einem Treffen im Weißen Haus ein Abkommen zur Selbstregulierung. Der Text sei "moralisch bindend", sagte Trump.

Künstliche Intelligenz: Tech-Chefs zu Gespräch mit Trump eingetroffen

Die Chefs der großen US-Tech-Konzerne sind zu einem Gespräch mit Präsident Donald Trump am Weißen Haus eingetroffen. Bei dem Arbeitsessen sollte es am Dienstag um eine mögliche Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) gehen, wie der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, mitteilte.

Französische Gewerkschaften: Mehr als 300.000 Menschen demonstrieren für höhere Löhne

Bei einem Protesttag für Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst sind in Frankreich nach Gewerkschaftsangaben am Dienstag landesweit mehr als 300.000 Menschen auf die Straße gegangen. Dem Gewerkschaftsbund CGT zufolge demonstrierten in der Hauptstadt Paris 70.000 Menschen für höhere Löhne; in Marseille waren es 30.000. 11.000 protestierten demnach in Toulouse und 10.000 in Lille und Bordeaux.

Pistorius will 16 neue Airbus-Transportmaschinen vom Typ A400M kaufen

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) plant den milliardenschweren Kauf von 16 neuen Maschinen des Transportflugzeugs A400M. Dazu führe sein Ministerium bereits sehr gute Gespräche mit dem Hersteller Airbus, sagte Pistorius am Dienstag in Bremen. Demnach verfügt die Bundeswehr bisher über 53 solche Maschinen. 16 von ihnen seien aber nur für logistische Einsätze ausgelegt und nicht für taktische Einsätze im Gefecht. Ihnen fehle etwa die nötige Raketenabwehr zum Selbstschutz.

Textgröße ändern: