Deutsche Tageszeitung - Google soll in Frankreich Strafe wegen unklarer Angaben für Verbraucher zahlen

Google soll in Frankreich Strafe wegen unklarer Angaben für Verbraucher zahlen


Google soll in Frankreich Strafe wegen unklarer Angaben für Verbraucher zahlen
Google soll in Frankreich Strafe wegen unklarer Angaben für Verbraucher zahlen / Foto: © AFP/Archiv

Das Online-Unternehmen Google soll in Frankreich zwei Millionen Euro Strafe wegen unklarer Informationen für Verbraucher vor allem im Tourismusbereich zahlen. Untersuchungen hätten Verstöße gegen entsprechende Verbraucherschutzregeln ergeben, erklärte Wettbewerbsbehörde DGCCRF am Dienstag. Insbesondere seien die Kriterien, nach denen die Google-Suchmaschine ihre Ergebnisse ordnet, nicht nachvollziehbar.

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Die Behörde hatte demnach im Jahr 2021 Untersuchungen angestellt und diese nun ausgewertet. Die Wettbewerbshüter bemängeln speziell auch das Informationsangebot eines Such- und Vergleichsportals für Touristikunterkünfte. Relevante Informationen wie die Stornierbarkeit von Buchungen oder die Einbeziehung des Frühstücks in den Übernachtungspreis seien dort nicht transparent dargestellt worden.

Die Strafe bezieht sich außerdem auf Googles Play Store. Hier sei ebenfalls nicht ersichtlich, nach welchen Kriterien die Reihenfolge angebotener Apps festgelegt werde, erklärte die DGCCRF. Sie kritisierte außerdem den Umgang mit App-Entwicklern: Im Fall verweigerter Veröffentlichungen von Apps im Play Store habe Google diese Entscheidung nicht begründet.

Teilweise habe Google die beanstandeten Verfehlungen mittlerweile behoben, erklärte die Behörde. "Wir bedauern, dass diese Änderungen von der DGCCRF nicht berücksichtigt wurden", sagte ein Sprecher des US-Unternehmens der Nachrichtenagentur AFP. Darüber hinaus habe Google den Nutzern gegenüber "immer transparent gemacht, wie unsere Produkte funktionieren".

(L.Barsayjeva--DTZ)

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