Deutsche Tageszeitung - 43,4 Millionen Wohnungen in Deutschland Ende 2022 - leichtes Plus zum Vorjahr

43,4 Millionen Wohnungen in Deutschland Ende 2022 - leichtes Plus zum Vorjahr


43,4 Millionen Wohnungen in Deutschland Ende 2022 - leichtes Plus zum Vorjahr
43,4 Millionen Wohnungen in Deutschland Ende 2022 - leichtes Plus zum Vorjahr / Foto: © AFP/Archiv

Die Zahl der Wohnungen in Deutschland hat im vergangenen Jahr um 0,7 Prozent leicht zugenommen. "Zum Jahresende 2022 gab es in Deutschland rund 43,4 Millionen Wohnungen", erklärte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag. Demnach wurden 295.300 Wohnungen neu gebaut, während 12.500 Wohnungen durch Abriss oder Umwidmung verloren gingen.

Textgröße ändern:

Die Wohnfläche pro Einwohner ging den Angaben zufolge um 0,3 Prozent zurück, was die Statistiker auf die Zuwanderung zurückführen. Sie lag bei 47,4 Quadratmetern. Im langfristigen Trend steigt die Wohnfläche jedoch an: Seit 2012 habe sie um 2,6 Prozent und 1,2 Quadratmeter zugelegt. Das einzige andere Jahr in diesem Zeitraum, in dem ein Rückgang verzeichnet wurde, war das Jahr der Flüchtlingskrise 2015.

Gut die Hälfte aller Wohnungen in Deutschland liegen in Mehrfamilienhäusern, wovon es insgesamt 3,3 Millionen gibt. Durchschnittlich gibt es demnach 6,7 Wohneinheiten pro Mehrfamilienhaus. Knapp ein Drittel der Wohnungen sind Einfamilienhäuser, gut 15 Prozent befinden sich in Zweifamilienhäusern, weitere 1,3 Prozent in Wohnheimen etwa für Studierende oder Geflüchtete. Außerdem gibt es 1,4 Millionen Wohnungen in Nichtwohngebäuden - etwa Hausmeisterwohnungen in Bürogebäuden.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: