Deutsche Tageszeitung - Saudi-Arabien drosselt Ölproduktion einen weiteren Monat lang

Saudi-Arabien drosselt Ölproduktion einen weiteren Monat lang


Saudi-Arabien drosselt Ölproduktion einen weiteren Monat lang
Saudi-Arabien drosselt Ölproduktion einen weiteren Monat lang / Foto: © Saudi Aramco/AFP/Archiv

Saudi-Arabien verlängert die aktuelle Drosselung seiner Ölproduktion um einen weiteren Monat. Die seit Juli geltende Reduzierung der täglichen Fördermenge um eine Million Barrel werde auch im September fortgesetzt, teilte am Donnerstag das Energieministerium mit. Damit fördert Saudi-Arabien rund neun Millionen Barrel pro Tag. Ein Barrel sind 159 Liter.

Textgröße ändern:

Saudi-Arabien will mit der Maßnahme den Preis für Erdöl stützen. Das Energieministerium teilte am Donnerstag mit, die Drosselung könne weiter verlängert oder auch ausgeweitet werden. Die Ölförderländer haben derzeit mit vergleichsweise niedrigen Preisen und starken Schwankungen zu kämpfen.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: