Deutsche Tageszeitung - Kosten für Probleme bei Siemens-Energy-Tochter Gamesa bei 1,6 Milliarden Euro

Kosten für Probleme bei Siemens-Energy-Tochter Gamesa bei 1,6 Milliarden Euro


Kosten für Probleme bei Siemens-Energy-Tochter Gamesa bei 1,6 Milliarden Euro
Kosten für Probleme bei Siemens-Energy-Tochter Gamesa bei 1,6 Milliarden Euro / Foto: © AFP/Archiv

Der Energietechnikhersteller Siemens Energy hat die Qualitätsprobleme bei seiner Windanlagentochter Siemens Gamesa genauer untersucht und die für die Behebung nötigen Kosten nach oben korrigiert. Siemens Energy erwarte Kosten in Höhe von 1,6 Milliarden Euro, teilte der Konzern am Montag mit. Ende Juni hatte die Schätzung auf "voraussichtlich über eine Milliarde Euro" gelautet.

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Diese Kosten und zudem erhöhte Produktionskosten führten zu einem Verlust von rund 2,9 Milliarden Euro im abgelaufenen Quartal von April bis Juni bei Siemens Energy, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern nun mit einem Verlust von 4,5 Milliarden Euro.

Siemens Energy hatte wegen der Qualitätsmängel bei Siemens Gamesa Ende Juni seine Gewinnprognose zurückgezogen. Der Chef von Siemens Gamesa, Jochen Eickholt, sagte damals, die Qualitätsprobleme seien "viel schlimmer, als ich es für möglich gehalten hätte". Der Chef von Siemens Energy, Christian Bruch, sprach von einem "großen Rückschlag".

Siemens Gamesa stellt Windkraftanlagen für Land und See her und gehört zu den größten Anbietern weltweit, schreibt aber schon lange hohe Verluste. Siemens Energy übernahm die Tochter nach mehreren Jahren als Mehrheitseigentümer 2022 ganz, um besser durchgreifen zu können. Der Preiswettbewerb in der Branche insbesondere von Seiten der chinesischen Konkurrenz ist groß.

(U.Stolizkaya--DTZ)

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