Deutsche Tageszeitung - Bayer macht im zweiten Quartal fast 1,9 Milliarden Euro Verlust

Bayer macht im zweiten Quartal fast 1,9 Milliarden Euro Verlust


Bayer macht im zweiten Quartal fast 1,9 Milliarden Euro Verlust
Bayer macht im zweiten Quartal fast 1,9 Milliarden Euro Verlust / Foto: © AFP

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat im zweiten Quartal von April bis Juni einen Verlust von fast 1,9 Milliarden Euro gemacht. Der Umsatz sank um rund acht Prozent auf rund elf Milliarden Euro. Grund seien vor allem die "weiter massiv zurückgegangenen Umsätze mit glyphosatbasierten Produkten", wie Bayer am Dienstag mitteilte.

Textgröße ändern:

Der Konzern hatte schon Ende Juli mitgeteilt, dass er deshalb seine Umsatzerwartungen an das Gesamtjahr gesenkt habe. Der Gewinn von Bayer war bereits im ersten Quartal abgestürzt. Preissteigerungen bei Pflanzenschutzmitteln hatten im vergangenen Jahr zunächst das Ergebnis des Konzerns in die Höhe getrieben. Die Preise gingen dann wieder herunter und der Umsatz mit Glyphosatprodukten brach ein.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: