Deutsche Tageszeitung - Portal: BDI senkt Konjunkturprognose für 2023 auf minus 0,4 Prozent

Portal: BDI senkt Konjunkturprognose für 2023 auf minus 0,4 Prozent


Portal: BDI senkt Konjunkturprognose für 2023 auf minus 0,4 Prozent
Portal: BDI senkt Konjunkturprognose für 2023 auf minus 0,4 Prozent / Foto: © AFP/Archiv

Der Industrieverband BDI hat seine Wachstumsprognose für dieses Jahr angepasst und geht nun von einem Rückgang der Konjunktur aus. Wie das Nachrichtenportal "The Pioneer" am Mittwoch berichtete, erwartet der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) nun von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,4 Prozent - bislang hatte er ein Nullwachstum erwartet. Der BDI erwartet außerdem einen Rückgang der Exporte um 0,5 Prozent und der Importe um 1,5 Prozent.

Textgröße ändern:

Die deutsche Wirtschaft trete aktuell auf der Stelle, zitierte das Portal den Verband. "Wir verlieren Marktanteile in der Welt. Wir werden nach hinten durchgereicht", sagte BDI-Präsident Siegfried Russwurm "The Pioneer".

Es gebe hierzulande eine "seltsame Kombination von mehreren Dingen", fuhr Russwurm fort. Er sprach von der "teuersten Energiesituation der Welt" und Deutschland sei "langsam, wenn es um Genehmigungen und Planungen geht". Hinzu kämen externe Faktoren, etwa die schwächelnde chinesische Wirtschaft.

Der BDI sieht auch keine schnelle Rückkehr zu Wachstum. "Blickt man auf die Stimmungsindikatoren in der deutschen Wirtschaft, dürfte es mit der Erholung noch etwas dauern", zitierte das Portal aus der Konjunkturanalyse des Verbands. "Nicht nur die aktuelle Stimmung in den Unternehmen ist im Keller. Auch auf mittlere Frist ist noch keine Besserung in Sicht."

Offiziell vorstellen wollte der BDI seine Prognose am Mittwoch. Mit seiner Analyse liegt der Verband gleichauf mit den Erwartungen mehrerer Wirtschaftsforschungsinstitute. Sie erwarten für dieses Jahr einen Rückgang des BIP zwischen 0,4 Prozent und 0,6 Prozent.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

OpenAI: Von Nutzern hochgeladene Bilder landen irrtümlich auf externen Internetseiten

KI-Agenten des ChatGPT-Entwicklers OpenAI haben nach Angaben des Unternehmens 53 Bilder aus Nutzerkonten irrtümlich ins Netz gestellt. Die Bilder seien ohne Wissen des Unternehmens auf externen Internetseiten veröffentlicht worden, teilte OpenAI am Freitag mit. Die Links seien nicht öffentlich aufgelistet gewesen.

Bericht: Experten erwarten Rentenplus von bis zu 4,7 Prozent

Die Renten in Deutschland könnten einem Medienbericht zufolge im kommenden Jahr um deutlich mehr als vier Prozent steigen. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) rechnet mit einem Plus von 4,7 Prozent zum 1. Juli 2027, wie die "Bild"-Zeitung am Samstag berichtete.

Alex Bodi und Prof. Dr. Dieter Lazik schließen Vertrag für ALPHA WHEY und BODI Energydrink

Alex Bodi setzt beim Aufbau von ALPHA WHEY und BODI Energydrink auf wissenschaftliche Zusammenarbeit und internationale Partnerschaften. Eine zentrale Rolle übernimmt nach Angaben der Projektverantwortlichen ein deutscher, international agierender Mischkonzern: Die Unternehmensgruppe beteiligt sich finanziell an dem Vorhaben und blickt auf eine 30-jährige Erfolgsgeschichte zurück.

UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien

Der UN-Sicherheitsrat hat die Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien einstimmig verurteilt. Die Mitglieder des Sicherheitsrats verurteilten "aufs Schärfste die anhaltenden Angriffe (...), besonders jene, bei denen Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, verletzt wurden", hieß es am Freitag in einer Erklärung des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen.

Textgröße ändern: