Deutsche Tageszeitung - Lebenszufriedenheit: Bei Teenagern abnehmend und dann bis 70 im Aufwärtstrend

Lebenszufriedenheit: Bei Teenagern abnehmend und dann bis 70 im Aufwärtstrend


Lebenszufriedenheit: Bei Teenagern abnehmend und dann bis 70 im Aufwärtstrend
Lebenszufriedenheit: Bei Teenagern abnehmend und dann bis 70 im Aufwärtstrend / Foto: © AFP/Archiv

Lebenszufriedenheit ist eine Frage des Alters: Zwischen neun und 16 Jahren nimmt die Lebenszufriedenheit ab, um dann bis zum 70. Lebensjahr leicht anzusteigen und danach bis zum Alter von 96 Jahren wieder zu sinken. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Metaanalyse von Forschenden der Deutschen Sporthochschule Köln, der Universitäten Bochum und Mainz sowie der Schweizer Universitäten in Bern und Basel.

Textgröße ändern:

Basis der Studie sind demnach 443 Stichproben aus Längsschnittstudien mit insgesamt knapp 461.000 Teilnehmenden. Den leichten Rückgang der Lebenszufriedenheit zwischen neun und 16 Jahren führen die Forschenden unter anderem auf Entwicklungen zurück, die während der Pubertät zu Veränderungen des eigenen Körpers und des sozialen Lebens führen. Ab dem jungen Erwachsenenalter steige die Zufriedenheit wieder an.

Neben der Lebenszufriedenheit untersuchten die Wissenschaftler auch die Entwicklung positiver und negativer Gefühle. Die positiven Gefühle nehmen demnach von der Kindheit bis ins späte Erwachsenenalter tendenziell eher ab. Negative Gefühlszustände schwankten zwischen dem neunten und dem 22. Lebensjahr leicht, nahmen dann bis zum Alter von 60 Jahren ab und stiegen danach wieder an.

Im sehr späten Erwachsenenalter tendierten alle Komponenten des subjektiven Wohlbefindens eher dazu, sich zu verschlechtern. Als Grund vermuten die Forschenden, dass bei hochbetagten Menschen die körperliche Leistungsfähigkeit sinkt, die Gesundheit sich häufig verschlechtert und soziale Kontakte abnehmen - nicht zuletzt, weil Altersgenossen sterben.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

OpenAI: Von Nutzern hochgeladene Bilder landen irrtümlich auf externen Internetseiten

KI-Agenten des ChatGPT-Entwicklers OpenAI haben nach Angaben des Unternehmens 53 Bilder aus Nutzerkonten irrtümlich ins Netz gestellt. Die Bilder seien ohne Wissen des Unternehmens auf externen Internetseiten veröffentlicht worden, teilte OpenAI am Freitag mit. Die Links seien nicht öffentlich aufgelistet gewesen.

Bericht: Experten erwarten Rentenplus von bis zu 4,7 Prozent

Die Renten in Deutschland könnten einem Medienbericht zufolge im kommenden Jahr um deutlich mehr als vier Prozent steigen. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) rechnet mit einem Plus von 4,7 Prozent zum 1. Juli 2027, wie die "Bild"-Zeitung am Samstag berichtete.

Alex Bodi und Prof. Dr. Dieter Lazik schließen Vertrag für ALPHA WHEY und BODI Energydrink

Alex Bodi setzt beim Aufbau von ALPHA WHEY und BODI Energydrink auf wissenschaftliche Zusammenarbeit und internationale Partnerschaften. Eine zentrale Rolle übernimmt nach Angaben der Projektverantwortlichen ein deutscher, international agierender Mischkonzern: Die Unternehmensgruppe beteiligt sich finanziell an dem Vorhaben und blickt auf eine 30-jährige Erfolgsgeschichte zurück.

UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien

Der UN-Sicherheitsrat hat die Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien einstimmig verurteilt. Die Mitglieder des Sicherheitsrats verurteilten "aufs Schärfste die anhaltenden Angriffe (...), besonders jene, bei denen Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, verletzt wurden", hieß es am Freitag in einer Erklärung des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen.

Textgröße ändern: