Deutsche Tageszeitung - Ford stellt Arbeit an Batteriefabrik in Michigan vorerst ein

Ford stellt Arbeit an Batteriefabrik in Michigan vorerst ein


Ford stellt Arbeit an Batteriefabrik in Michigan vorerst ein
Ford stellt Arbeit an Batteriefabrik in Michigan vorerst ein / Foto: © AFP/Archiv

Der US-Autobauer Ford stellt die Arbeit an einer großen Batteriefabrik in Marshall im US-Bundesstaat Michigan ein - nur sieben Monate, nachdem der Bau des Werks angekündigt worden war. "Wir pausieren die Arbeit und beschränken die Ausgaben für den Bau (...) bis wir sicher sind, dass wir das Werk wettbewerbsfähig betreiben können", sagte ein Unternehmenssprecher am Montag (Ortszeit).

Textgröße ändern:

Die Entscheidung, die Arbeit an der Fabrik, in die 3,5 Milliarden Dollar (rund 3,3 Milliarden Euro) investiert worden waren, zu stoppen, habe nichts mit den Arbeitsniederlegungen zu tun, die Ford sowie die anderen großen US-Autobauer Stellantis und General Motors aktuell betreffen, fügte er hinzu.

Erst im Februar hatte Ford den Bau der Batteriefabrik in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Unternehmen Contemporary Amperex Technology Co. angekündigt. Die Fabrik sollte ab 2026 Batterien für E-Autos produzieren. Ford strebt nach eigenen Angaben bis Ende 2023 weltweit eine Produktion von 600.000 Elektrofahrzeugen jährlich an - bis Ende 2026 sollen es zwei Millionen sein.

Mehrere Republikaner hatten sich wegen der Zusammenarbeit mit dem chinesischen Unternehmen gegen die Fabrik ausgesprochen.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Bericht: Experten erwarten Rentenplus von bis zu 4,7 Prozent

Die Renten in Deutschland könnten einem Medienbericht zufolge im kommenden Jahr um deutlich mehr als vier Prozent steigen. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) rechnet mit einem Plus von 4,7 Prozent zum 1. Juli 2027, wie die "Bild"-Zeitung am Samstag berichtete.

Alex Bodi und Prof. Dr. Dieter Lazik schließen Vertrag für ALPHA WHEY und BODI Energydrink

Alex Bodi setzt beim Aufbau von ALPHA WHEY und BODI Energydrink auf wissenschaftliche Zusammenarbeit und internationale Partnerschaften. Eine zentrale Rolle übernimmt nach Angaben der Projektverantwortlichen ein deutscher, international agierender Mischkonzern: Die Unternehmensgruppe beteiligt sich finanziell an dem Vorhaben und blickt auf eine 30-jährige Erfolgsgeschichte zurück.

UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien

Der UN-Sicherheitsrat hat die Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien einstimmig verurteilt. Die Mitglieder des Sicherheitsrats verurteilten "aufs Schärfste die anhaltenden Angriffe (...), besonders jene, bei denen Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, verletzt wurden", hieß es am Freitag in einer Erklärung des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen.

Selenskyj: USA erlauben Ukraine Herstellung von Patriot-Abwehrraketen

Die USA haben der Ukraine nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj grünes Licht für die Produktion von eigenen Patriot-Luftabwehrraketen gegeben. "Bei unserem letzten Treffen hat Präsident Trump mir gegenüber gesagt, dass er eine endgültige Entscheidung getroffen hat: Die Ukraine wird Lizenzen für die Herstellung von Patriot-Raketen erhalten", sagte Selenskyj am Freitag in einer Sprachnachricht an Journalisten. Bei russischen Drohnenangriffen auf Kiew wurden unterdessen fünf Menschen getötet.

Textgröße ändern: