Deutsche Tageszeitung - Airbnb-Gründer erwartet keine größeren Probleme durch Verbot in New York

Airbnb-Gründer erwartet keine größeren Probleme durch Verbot in New York


Airbnb-Gründer erwartet keine größeren Probleme durch Verbot in New York
Airbnb-Gründer erwartet keine größeren Probleme durch Verbot in New York / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Die Buchungsplattform Airbnb erwartet keine größeren Probleme durch die Einschränkungen ihrer Aktivitäten in New York. Die US-Metropole sei "nur ein kleiner Teil" des Geschäfts und wie viele andere Städte bereits in der Pandemie "immer unwichtiger geworden", sagte Airbnb-Mitgründer Nathan Blecharczyk der "Süddeutschen Zeitung" vom Mittwoch.

Textgröße ändern:

In New York war kürzlich ein strenges Gesetz in Kraft getreten, das Vermietungen für weniger als 30 Tage verbietet. Die Stadt will damit die Wohnungsnot lindern. Anbieter müssen sich außerdem bei der Stadtverwaltung anmelden und alle zwei Jahre eine Gebühr zahlen. Wer gegen die neuen Regeln verstößt, muss mit empfindlichen Geldstrafen rechnen. Damit wird Angeboten wie Airbnb in New York faktisch ein Riegel vorgeschoben.

Blecharczyk zeigte sich gelassen. Kein einzelner Markt mache mehr als etwa 1,5 Prozent des Gesamtgeschäfts aus. "Wenn wir dann mal Schwierigkeiten in New York oder anderen Orten haben, können wir das abfangen", sagte er der "SZ". New York sei zudem schon immer ein Sonderfall gewesen, wenn es um Regulierungen und Politik gegangen sei. Kurzfristig gebe es dort "keine Gesprächsbasis mehr". Die aktuelle politische Situation sei zu festgefahren.

Dass andere Städte dem Vorbild folgen, glaubt er nicht. "80 Prozent der 200 für uns wichtigsten Städte haben bereits Regelungen eingeführt", sagte der Mitbegründer der Plattform. "Und die meisten finden einen guten Mittelweg, der berücksichtigt, dass das Vermieten von Wohnungen eine wertvolle Einnahmequelle für die lokale Wirtschaft und für viele Menschen bedeutet, aber Wohnen gleichzeitig bezahlbar bleiben muss."

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Bericht: Experten erwarten Rentenplus von bis zu 4,7 Prozent

Die Renten in Deutschland könnten einem Medienbericht zufolge im kommenden Jahr um deutlich mehr als vier Prozent steigen. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) rechnet mit einem Plus von 4,7 Prozent zum 1. Juli 2027, wie die "Bild"-Zeitung am Samstag berichtete.

Alex Bodi und Prof. Dr. Dieter Lazik schließen Vertrag für ALPHA WHEY und BODI Energydrink

Alex Bodi setzt beim Aufbau von ALPHA WHEY und BODI Energydrink auf wissenschaftliche Zusammenarbeit und internationale Partnerschaften. Eine zentrale Rolle übernimmt nach Angaben der Projektverantwortlichen ein deutscher, international agierender Mischkonzern: Die Unternehmensgruppe beteiligt sich finanziell an dem Vorhaben und blickt auf eine 30-jährige Erfolgsgeschichte zurück.

UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien

Der UN-Sicherheitsrat hat die Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien einstimmig verurteilt. Die Mitglieder des Sicherheitsrats verurteilten "aufs Schärfste die anhaltenden Angriffe (...), besonders jene, bei denen Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, verletzt wurden", hieß es am Freitag in einer Erklärung des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen.

Selenskyj: USA erlauben Ukraine Herstellung von Patriot-Abwehrraketen

Die USA haben der Ukraine nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj grünes Licht für die Produktion von eigenen Patriot-Luftabwehrraketen gegeben. "Bei unserem letzten Treffen hat Präsident Trump mir gegenüber gesagt, dass er eine endgültige Entscheidung getroffen hat: Die Ukraine wird Lizenzen für die Herstellung von Patriot-Raketen erhalten", sagte Selenskyj am Freitag in einer Sprachnachricht an Journalisten. Bei russischen Drohnenangriffen auf Kiew wurden unterdessen fünf Menschen getötet.

Textgröße ändern: