Deutsche Tageszeitung - Digitalverband kürt erstmals München zur "smartesten" Stadt Deutschlands

Digitalverband kürt erstmals München zur "smartesten" Stadt Deutschlands


Digitalverband kürt erstmals München zur "smartesten" Stadt Deutschlands
Digitalverband kürt erstmals München zur "smartesten" Stadt Deutschlands / Foto: © AFP/Archiv

München hat erstmals Hamburg von Platz eins der "smartesten" Städte Deutschlands verdrängt. Die bayerische Landeshauptstadt erreichte in dem Ranking 84,5 von 100 möglichen Punkten, wie der Digitalverband Bitkom am Donnerstag mitteilte. Nach vier Jahren an der Spitze landete Hamburg knapp dahinter, Köln folgt auf dem dritten Platz.

Textgröße ändern:

Für den "Smart City Index" wertete Bitkom Daten zu allen 81 Städten mit mindestens 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern aus. Analysiert wurden dabei die fünf Bereiche Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung. Insgesamt wurden 157 Parameter untersucht - von Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote für Mobilität bis hin zu Digital-Fortbildungen für Lehrkräfte.

Auf den Plätzen vier bis zehn liegen demnach Nürnberg, Aachen, Dresden, Osnabrück, Stuttgart, Ulm und Karlsruhe. Am unteren Ende der Rangliste liegen Remscheid (39 Punkte), Magdeburg (38,5) und Bremerhaven (35,4). "Der fünfte Smart City Index zeigt genauer als je zuvor den Stand der Digitalisierung der deutschen Großstädte", erklärte Bitkom-Präsident Achim Berg. Die untersuchten Indikatoren seien erweitert, zudem sei zum ersten Mal das Thema Bildung mit in den Blick genommen worden.

"Wir sehen eine große Dynamik innerhalb des Rankings und erstmals auch einen Wechsel an der Spitze", ergänzte Berg. Unter den Top 10 fänden sich aber nicht nur Metropolen wie München und Hamburg, sondern auch kleinere Universitätsstädte wie Aachen, Osnabrück oder Ulm. Das zeige einmal mehr, "dass man nicht groß sein muss, um smart sein zu können". Wichtiger seien ein professionelles Management der Digitalisierungs-Aktivitäten sowie ein gemeinsames Engagement von Politik, Unternehmen und Zivilgesellschaft vor Ort.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien

Der UN-Sicherheitsrat hat die Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien einstimmig verurteilt. Die Mitglieder des Sicherheitsrats verurteilten "aufs Schärfste die anhaltenden Angriffe (...), besonders jene, bei denen Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, verletzt wurden", hieß es am Freitag in einer Erklärung des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen.

Selenskyj: USA erlauben Ukraine Herstellung von Patriot-Abwehrraketen

Die USA haben der Ukraine nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj grünes Licht für die Produktion von eigenen Patriot-Luftabwehrraketen gegeben. "Bei unserem letzten Treffen hat Präsident Trump mir gegenüber gesagt, dass er eine endgültige Entscheidung getroffen hat: Die Ukraine wird Lizenzen für die Herstellung von Patriot-Raketen erhalten", sagte Selenskyj am Freitag in einer Sprachnachricht an Journalisten. Bei russischen Drohnenangriffen auf Kiew wurden unterdessen fünf Menschen getötet.

17 Cent weniger Steuern pro Liter: Neuer Tankrabatt kommt zum 1. Oktober

Tanken wird für spritpreisgebeutelte Autofahrer schon ab kommendem Donnerstag günstiger: Am Freitag gaben Bundestag und Bundesrat grünes Licht für den neuen Tankrabatt, der die Steuern auf Benzin und Diesel ab dem 1. Oktober um rund 17 Cent je Liter senkt. Die Regierungskoalition aus Union und SPD will Bürgerinnen und Bürgern so kurzfristig Entlastung verschaffen - doch an der Maßnahme gibt es auch viel Kritik.

Tankrabatt kommt zum 1. Oktober: Gesetz passiert Parlament

Der Tankrabatt zur Abfederung der hohen Spritpreise kann wie von der Bundesregierung geplant zum 1. Oktober kommen. Nach dem Bundestag passierte das Gesetz am Freitag auch den Bundesrat - die Länderkammer verzichtete darauf, den Vermittlungsausschuss anzurufen. Zum 1. Oktober sollen damit die Steuern auf Benzin und Diesel um rund 17 Cent je Liter sinken.

Textgröße ändern: