Deutsche Tageszeitung - Apple meldet zum vierten Mal in Folge Umsatzrückgang

Apple meldet zum vierten Mal in Folge Umsatzrückgang


Apple meldet zum vierten Mal in Folge Umsatzrückgang
Apple meldet zum vierten Mal in Folge Umsatzrückgang / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Der US-Technologiegigant Apple hat zum vierten Mal in Folge einen Umsatzrückgang gemeldet. Im vierten Quartal des Geschäftsjahrs machte das Unternehmen einen Umsatz von 89,5 Milliarden Dollar und damit 0,72 Prozent weniger als im Vorjahresquartal, wie Apple am Donnerstag mitteilte. Der Gewinn lag demnach bei 23 Milliarden Euro.

Textgröße ändern:

Die Verkaufszahlen des iPhone erreichten laut Apple-Chef Tim Cook im September einen neuen Rekord. Mit dem Handyverkauf erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 43,8 Milliarden Dollar. Die Servicesparte mit Angeboten wie Apple Music und iCloud brachte 22,3 Milliarden Dollar ein, eine Steigerung um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Berliner Polizei startet KI-gestützte Videoüberwachung

Besonders kriminalitätsbelastete Orte in Berlin sollen künftig mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) überwacht werden. Zunächst soll das System am Kottbusser Tor in Kreuzberg installiert werden, wie die Polizei am Donnerstag in der Hauptstadt mitteilte. Nach einer etwa vierwöchigen Konfigurationsphase werde der Testbetrieb des Pilotprojekts gestartet. Später folgten weitere kriminalitätsbelastete Orte in Kreuzberg, Friedrichshain und Mitte.

Allianz-Studie: Hitzewellen im Sommer 2026 kosten Deutschland 25 Milliarden Euro

Die Hitzewellen des vergangenen Sommers kommen die deutsche Wirtschaft teuer zu stehen: Laut einer Studie des Versicherungskonzerns Allianz und des Kreditversicherers Allianz Trade dürfte die Wirtschaftsleistung durch die Hitzewellen um rund 25 Milliarden Euro geschmälert werden. Grund sind demnach vor allem eine hitzebedingt geringere Arbeitsproduktivität, längere Pausen und Fehlzeiten sowie ein nur teilweiser Zugang zu Kühlung.

Energie, Rente, Tankrabatt: Ökonomen mit Fundamentalkritik an Bundesregierung

Fehlender Weitblick bei Renten und Energie, teure und "kontraproduktive" Maßnahmen wie der Tankrabatt: Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben Fundamentalkritik an der Bundesregierung geäußert. Bei den zentralen Punkten Demografie und Energieversorgung sei nicht ansatzweise eine Vision zu erkennen, zugleich sei die Koalition finanzpolitisch "auf Abwegen". Als Gefahr sehen die Ökonomen zudem eine zunehmend populistische Politik im Nachgang der jüngsten Wahlergebnisse.

"Made in Europe"-Pläne sorgen für Streit zwischen Deutschland und Frankreich

Die EU-Pläne für sogenannte "Made in Europe"-Quoten für die Industrie sorgen weiter für Streit zwischen Deutschland und Frankreich. "Produzieren in Europa, aber mit unseren Handelspartnern", forderte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Donnerstag in Brüssel. Frankreichs Industrieminister Sébastien Martin will dagegen erreichen, dass staatliche Fördergelder in bestimmten Bereichen nur an Unternehmen vergeben werden, die in der EU produzieren.

Textgröße ändern: