Deutsche Tageszeitung - Kartoffelsalat-Index: Weihnachtsessen kostet dieses Jahr 4,7 Prozent mehr

Kartoffelsalat-Index: Weihnachtsessen kostet dieses Jahr 4,7 Prozent mehr


Kartoffelsalat-Index: Weihnachtsessen kostet dieses Jahr 4,7 Prozent mehr
Kartoffelsalat-Index: Weihnachtsessen kostet dieses Jahr 4,7 Prozent mehr / Foto: © AFP/Archiv

Das in vielen Familien beliebte Weihnachtsessen Kartoffelsalat mit Würstchen ist in diesem Jahr wegen der stark gestiegenen Lebensmittelpreise teurer geworden. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) veröffentlichte am Freitag seinen jährlichen Kartoffelsalat-Index - demnach kostet das Traditionsessen für vier Menschen in diesem Jahr im Schnitt 6,97 Euro und damit 4,7 Prozent mehr als 2022.

Textgröße ändern:

Die Inflation habe sich in den vergangenen zwei Jahren vor allem bei Lebensmitteln bemerkbar gemacht, betonte das IW. Im Vergleich zu 2020 kosten Nahrungsmittel zur Weihnachtszeit dieses Jahr rund 30 Prozent mehr.

Die Berechnungen des Instituts basieren auf Preisdaten des Lebensmittelhändlers Rewe. Das IW schaut sich die Kosten für den Kartoffelsalat in den verschiedenen Kreisen an. Schon in den vergangenen Jahren wurde demnach deutlich, dass das Weihnachtsessen in Ostdeutschland wegen niedrigerer Löhne und geringerer Kosten günstiger ist. In Gera oder Weimar liegen die Kosten für den Kartoffelsalat für vier Menschen demnach bei 6,62 Euro.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Bundestag soll Freitag über Neuauflage des Tankrabatts abstimmen

Der Bundestag soll am Freitag über die Neuauflage des Tankrabatts abstimmen. Wie eine Sprecherin am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP sagte, wird die Steuersenkung voraussichtlich am Freitag auf die Tagesordnung des Bundestagsplenums gesetzt und an einen Tagesordnungspunkt zur Sanierung und Abwicklung von Versicherungsunternehmen (11.25 Uhr) angehängt.

OECD hebt Wachstumsprognose für Deutschland 2026 auf 1,1 Prozent an

Ungeachtet der anhaltenden Auswirkungen des Krieges in der Golfregion auf die Wirtschaft hat die OECD ihre Wachstumsprognosen für Deutschland und weltweit leicht angehoben. Für Deutschland rechnet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrer am Mittwoch veröffentlichten aktuellen Prognose in den kommenden beiden Jahren mit einem Wirtschaftswachstum von jeweils 1,1 Prozent. Für 2026 bedeutet das einen Anstieg um 0,4 Punkte im Vergleich zur vorherigen Prognose vom Juni.

Frei mahnt rasche Reformen an - und sagt Merz Rückhalt der Fraktion zu

Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) hat die Koalition zu einer unbeirrten Fortsetzung des Reformkurses unter Führung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aufgerufen. In der Unionsfraktion verfüge der Kanzler dafür auch nach den Niederlagen bei den jüngsten Wahlen über den nötigen Rückhalt, sagte Frei am Dienstag in Berlin vor Beginn der Fraktionssitzung. "Der Bundeskanzler hat unsere Unterstützung."

Verkehrstechnik-Messe Innotrans in Berlin eröffnet - Rekordzahl von Ausstellern

Mit einer Rekordzahl von Ausstellern hat am Dienstag die Verkehrstechnik-Messe Innotrans Berlin begonnen. 3170 Aussteller und damit 200 mehr als 2024 zeigen bis Freitag ihre neuesten Fahrzeuge, wie die Messe Berlin mitteilte. Es sei "die größte Innotrans" in ihrer 30-jährigen Geschichte.

Textgröße ändern: