Deutsche Tageszeitung - Südafrikas Präsident verspricht im Wahljahr neue Jobs und ein Ende der Stromausfälle

Südafrikas Präsident verspricht im Wahljahr neue Jobs und ein Ende der Stromausfälle


Südafrikas Präsident verspricht im Wahljahr neue Jobs und ein Ende der Stromausfälle
Südafrikas Präsident verspricht im Wahljahr neue Jobs und ein Ende der Stromausfälle / Foto: © POOL/AFP

Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa hat ein baldiges Ende der Stromausfälle in seinem Land versprochen. "Wir sind zuversichtlich, dass das Schlimmste hinter uns liegt", sagte Ramaphosa in einer Regierungserklärung in Kapstadt am Donnerstag. Das Ende der Stromausfälle sei "endlich zum Greifen nahe", fügte er hinzu.

Textgröße ändern:

Südafrika hatte um den Jahreswechsel zwischen 2022 und 2023 die schwerste Stromkrise seiner Geschichte erlebt. Das seit Jahren anhaltende Problem der Stromversorgung hatte sich immer weiter verschärft. Angesichts der Stromknappheit konnten die rund 60 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner Südafrikas nur zu bestimmten Tageszeiten kochen, ihre Wäsche waschen und ihre Telefone aufladen. Teilweise fiel der Strom an bis zu zwölf Stunden pro Tag aus.

Ramaphosa versprach unter anderem, in den kommenden Jahren mehr als 14.000 Kilometer Hochspannungsleitungen zu bauen. Zudem würden im Bereich der erneuerbaren Energien tausende Arbeitsplätze geschaffen.

In Südafrika stehen in diesem Jahr Parlamentswahlen an. Ramaphosas Regierungspartei ANC könnte Umfragen zufolge erstmals seit Ende der Apartheid ihre parlamentarische Mehrheit verlieren. Ramaphosas Vorgänger Jacob Zuma hatte im Dezember seine Unterstützung für die ANC-Splitterpartei uMkhonto We Sizwe (MK), benannt nach dem ehemaligen bewaffneten Arm des ANC, angekündigt - und war daraufhin aus dem ANC ausgeschlossen worden.

Es wird erwartet, dass Ramaphosa den Wahltermin in den kommenden zwei Wochen verkündet.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Frei mahnt rasche Reformen an - und sagt Merz Rückhalt der Fraktion zu

Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) hat die Koalition zu einer unbeirrten Fortsetzung des Reformkurses unter Führung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aufgerufen. In der Unionsfraktion verfüge der Kanzler dafür auch nach den Niederlagen bei den jüngsten Wahlen über den nötigen Rückhalt, sagte Frei am Dienstag in Berlin vor Beginn der Fraktionssitzung. "Der Bundeskanzler hat unsere Unterstützung."

Verkehrstechnik-Messe Innotrans in Berlin eröffnet - Rekordzahl von Ausstellern

Mit einer Rekordzahl von Ausstellern hat am Dienstag die Verkehrstechnik-Messe Innotrans Berlin begonnen. 3170 Aussteller und damit 200 mehr als 2024 zeigen bis Freitag ihre neuesten Fahrzeuge, wie die Messe Berlin mitteilte. Es sei "die größte Innotrans" in ihrer 30-jährigen Geschichte.

IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn - Arbeitgeber: "Realitätsfern"

In der anstehenden Tarifrunde für 3,7 Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie fordert die IG Metall fünf Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Mehrere Bezirke teilten am Dienstag die Beschlüsse ihrer Tarifkommissionen mit - am Mittwoch soll der Gewerkschaftsvorstand die Forderung für die gesamte IG Metall beschließen. Der Arbeitnehmerverband Südwestmetall wies die Forderungen umgehend als "realitätsfern" zurück. Die Tarifverhandlungen beginnen im Oktober.

CSU-Politiker Hoffmann: Koalition einig bei Härtefallregelung für Frühverrentung

Die Koalition hat sich nach CSU-Angaben bereits auf eine Härtefallregelung geeinigt, um besonders belasteten langjährig Versicherten einen früheren Renteneintritt zu ermöglichen. Hier seien sich Union und SPD "schon einig", die Vereinbarung müsse nun aber noch "ausformuliert" werden, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann am Dienstag in Berlin.

Textgröße ändern: