Deutsche Tageszeitung - VdK fordert zur Finanzierung der Rente höhere Steuern für Reiche

VdK fordert zur Finanzierung der Rente höhere Steuern für Reiche


VdK fordert zur Finanzierung der Rente höhere Steuern für Reiche
VdK fordert zur Finanzierung der Rente höhere Steuern für Reiche / Foto: © AFP/Archiv

Der Sozialverband VdK fordert höhere Steuern für Reiche, um die Rente zu stabilisieren. Der Verband bevorzuge "höhere Steuern für Reiche statt höherer Beiträge für alle", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Freitag. "Der Staat muss seine Einnahmenseite erhöhen, dann hat er auch die finanziellen Möglichkeiten, um die Sozialversicherungen zu stützen." Konkret hieße das: "Ein höherer Spitzensteuersatz, eine Vermögenssteuer, höhere Steuern auf große Erbschaften und Kapitalerträge."

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2028 sollen die Rentenbeiträge auf 20 Prozent steigen, gleichzeitig will die Regierung die Zuschüsse für die Rentenversicherung reduzieren. Das sei gerade für kleine Einkommen eine große Belastung, mahnte Bentele. Sie forderte, lieber mehr Steuermittel in die Sozialversicherung zu geben, damit wohlhabende Menschen stärker und Menschen mit geringem Einkommen weniger stark an den Rentenkosten beteiligt werden.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hatten kürzlich ein Maßnahmenpaket zur Rente vorgestellt. Demnach soll das Rentenniveau bis 2040 gesetzlich auf dem Stand von 48 Prozent stabilisiert werden. Um den Beitragsanstieg auf mittlere Sicht zu dämpfen, soll ab diesem Jahr mit dem Aufbau eines sogenannten Generationenkapitals begonnen werden. Dafür will der Bund Kredite aufnehmen, das Geld wird unter anderem in Aktien angelegt.

(W.Novokshonov--DTZ)

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