Deutsche Tageszeitung - Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Februar weiter gesunken

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Februar weiter gesunken


Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Februar weiter gesunken
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Februar weiter gesunken / Foto: © AFP

Die Preise, die Landwirte für ihre Erzeugnisse bekommen, sind im Februar weiter gesunken. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte, lagen sie 5,7 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Deutliche Unterschiede gab es je nach Art der landwirtschaftlichen Produkte. Während die Preise für pflanzliche Erzeugnisse 1,5 Prozent niedriger waren, waren es bei tierischen Produkten 8,4 Prozent.

Textgröße ändern:

Der Rückgang schwächte sich im Februar jedoch weiter ab. Im Dezember lagen die Erzeugerpreise noch 9,7 Prozent unter dem Vorjahresmonat, im Januar waren es 7,4 Prozent. Verglichen mit dem ersten Monat des Jahres stiegen die Preise laut Statistikamt im Februar um 1,2 Prozent an.

Einen deutlichen Preisrückgang gab es beim Getreide. Dort lagen die Preise 33,6 Prozent unter den Vorjahreswerten. Ein klarer Anstieg war indes unter anderem beim Obst (plus 27,2 Prozent) und bei Kartoffeln (plus 47,1 Prozent) zu beobachten. Bei den tierischen Produkten stach wiederum die Milch mit einem Rückgang um 15,3 Prozent heraus. Bei den Eiern stiegen die Preise um 11,6 Prozent an.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Bundesnetzagentur: Anteil intelligenter Stromzähler bei 5,9 Prozent

Der flächendeckende Einbau von intelligenten Stromzählern kommt langsam in Fahrt. Zum Stichtag 30. Juni waren in Deutschland knapp 3,2 Millionen sogenannte Smartmeter eingebaut - 5,9 Prozent aller Messestellen, wie die Bundesnetzagentur am Montag mitteilte. Das sei ein Anstieg von 1,5 Prozentpunkten seit Ende 2025.

Automobil-Aktionstag: IG Metall kritisiert auch "mangelhafte Industriepolitik"

Die IG Metall hat an dem von ihr ausgerufenen Automobil-Aktionstag "mangelhafte industriepolitische Rahmenbedingungen" für die Autohersteller auf deutscher und europäischer Ebene kritisiert. IG-Metall-Chefin Christiane Benner forderte am Montag im Stammwerk von Volkswagen in Wolfsburg einen besseren Schutz vor unfairem Wettbewerb aus China und eine wirksamere Subventionspolitik der EU. An die Bundesregierung gerichtet verlangte sie eine Fortführung des Blockmodells für die Altersteilzeit.

China wird wichtigstes Lieferland für Importautos - Handel mit USA rückläufig

China ist in den ersten sieben Monaten diesen Jahres für Deutschland zum wichtigsten Lieferland für Importautos geworden. Die Autoimporte aus Fernost legten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 120,9 Prozent auf 175.000 Pkw zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Auch die Autoimporte aus Tschechien legten um 22,9 Prozent zu, dennoch fiel das Nachbarland im Ranking nun hinter China zurück.

Etwas mehr Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr - Fernverkehr rückläufig

Im ersten Halbjahr haben etwas mehr Menschen den Linienverkehr mit Bussen und Bahnen genutzt. Das Fahrgastaufkommen im öffentlichen Personennahverkehr stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwei Prozent auf 5,7 Milliarden, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. "Drei Jahre nach Einführung des Deutschland-Tickets gab es somit noch einen geringen Anstieg der Fahrgastzahlen im Nahverkehr", erklärten die Statistiker.

Textgröße ändern: