Deutsche Tageszeitung - Logo der Deutschen Bank wird 50 Jahre alt

Logo der Deutschen Bank wird 50 Jahre alt


Logo der Deutschen Bank wird 50 Jahre alt
Logo der Deutschen Bank wird 50 Jahre alt / Foto: © AFP/Archiv

Das Logo der Deutschen Bank wird 50 Jahre alt. Am 25. April 1974 erschien die erste Werbeanzeige mit dem blauen Viereck und dem Strich von unten links nach oben rechts in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", wie die Deutsche Bank am Dienstag mitteilte. Das Logo präge bis "heute den weltweiten Markenauftritt der Bank" - in ihren Anfängen spielten Firmenzeichen noch eine untergeordnete Rolle.

Textgröße ändern:

"Das Logo der Deutschen Bank steht für kontinuierliches Wachstum und eine dynamische Entwicklung, das umrahmende Quadrat für Sicherheit", erklärte Tim Alexander, Marketingchef des Kreditinstituts. 1972 hatte die Deutsche Bank acht Grafikdesigner zu einem Wettbewerb eingeladen, die insgesamt 140 Vorschläge einreichten. Am Ende setzte sich der "Schrägstrich im Quadrat" des 1998 verstorbenen Anton Stankowski durch.

Nach einer Befragung von Beschäftigten änderte das Unternehmen die Bezeichnung in "Wegweiser" um. Der Neigungswinkel des Balkens in der Mitte beträgt 53 Grad, er "wirkt symmetrisch, ist aber asymmetrisch", hatte Designer Stankowski sein Werk beschrieben. Der Balken der Schräge sei so angelegt, dass er einem diagonal geteilten Quadrat nicht entspricht.

Bei der Gründung der Bank 1870 hatte ein Logo noch "gar keine Rolle gespielt", so das Unternehmen. Selbst die Firmenzeile "Deutsche Bank" konnte innerhalb eines Dokuments in verschiedenen Schrifttypen erscheinen. Später nutzte die Bank einen Adler und die Initialen "DB".

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Sehr gute Kirschenernte - auch überdurchschnittlich viele Birnen

Die Kirschenernte in Deutschland ist in diesem Jahr sehr gut ausgefallen. Zum Stichtag 20. August hatten die Betriebe 48.500 Tonnen Süß- und Sauerkirschen geerntet, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Das sind 3,0 Prozent mehr als im ebenfalls guten Vorjahr und 7,8 Prozent mehr als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Auch die Birnenernte dürfte demnach gut werden.

Umfrage: Jedes zweite Unternehmen sieht Bürokratie als größtes Standortproblem

Jedes zweite Unternehmen in Deutschland nennt Bürokratie und Regulierung als größtes Problem des Wirtschaftsstandorts. In einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Münchener Ifo-Instituts folgen auf Platz zwei der Standortnachteile mit deutlichem Abstand die Energiekosten (27 Prozent) und die Arbeitskosten (22 Prozent). Vor allem für mittlere und große Unternehmen ist demnach die Bürokratie das größte Hemmnis.

Proteste bei Herstellern und Zulieferern: "Automobil-Aktionstag" der IG Metall

Die IG Metall hat für Montag bundesweit zu Protesten bei Herstellern und Zulieferern der Autoindustrie aufgerufen. Der "Automobil-Aktionstag" soll nach Angaben der Gewerkschaft "ein Zeichen für sichere Arbeitsplätze, zukunftsfähige Standorte und eine starke industrielle Basis" setzen. Geplant sind demnach Aktionen in über 100 IG-Metall-Geschäftsstellen. Am VW-Hauptsitz in Wolfsburg sollen am Montagmorgen (8.30 Uhr) Gewerkschaftschefin Christiane Benner und die VW-Betriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo vor die Presse treten.

Vor Trump-Xi-Gipfel: US-Finanzminister lobt Gespräche mit Chinas Vize-Regierungschef

Wenige Tage vor dem Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in den USA sind hochrangige Vertreter beider Regierungen zu Beratungen in New York zusammengetroffen. US-Finanzminister Scott Bessent nannte die Gespräche mit dem chinesischen Vize-Regierungschef He Lifeng am Sonntag vor Journalisten "sehr erfolgreich". Beide Seiten hätten sich intensiv über Handelsfragen sowie Risiken im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI) ausgetauscht.

Textgröße ändern: