Deutsche Tageszeitung - EU-Fischereiminister verhandeln über Fischfangquoten in der Ostsee

EU-Fischereiminister verhandeln über Fischfangquoten in der Ostsee


EU-Fischereiminister verhandeln über Fischfangquoten in der Ostsee
EU-Fischereiminister verhandeln über Fischfangquoten in der Ostsee / Foto: © AFP/Archiv

Die Fischereiministerinnen und -minister der EU verhandeln bei ihrem Treffen ab Montag (Sitzungsbeginn um 10.00 Uhr) in Luxemburg über die zulässigen Fischfangquoten in der Ostsee für das kommende Jahr. Auf dem Tisch liegen Vorschläge der EU-Kommission, die an den weitgehende Fangverbote für Dorsch und Hering in der westlichen Ostsee festhalten will. Wegen der Bedrohung der Arten könnten zudem die erlaubten Beifänge deutlich gekürzt werden.

Textgröße ändern:

Für Deutschland nimmt Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) an dem Treffen teil. Die Bundesregierung hatte sich in den vergangenen Jahren unter anderem für Ausnahmen für kleine Küstenfische in den deutschen Ostsee-Gebieten eingesetzt. Neben den Fischfangquoten beraten die EU-Ministerinnen und Minister in Luxemburg zudem über Leitlinien für die Zukunft der Agrarpolitik in der Europäischen Union.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Rekordhohe Spritpreise: Merz stellt Entlastungen in Aussicht

Die Preise an den Zapfsäulen steigen immer weiter - nun sieht auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine "Belastungsgrenze" erreicht. "Ich bin der Meinung, dass wir handeln müssen", sagte Merz am Dienstag und stellte Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger in Aussicht. Die Mineralölbranche erwartet erst im kommenden Jahr eine Normalisierung der Preise.

Weitere Festnahmen bei Protest gegen Razzien bei türkischen LGBTQ-Aktivisten

In der Türkei sind Dutzende Demonstranten festgenommen worden, die gegen die jüngsten Razzien in Kneipen und Wohnungen von LGBTQ-Aktivisten auf die Straße gegangen waren. Die Protestierenden versammelten sich am Dienstag vor dem Istanbuler Justizpalast und skandierten "Sofortige Freilassung der Festgenommenen!" und "Es lebe der Freiheitskampf!", wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten.

Deutsch-französisches Raumflugzeug soll Astronauten ins All bringen

Ein deutsch-französisches Raumflugzeug soll in der Zukunft Astronauten ins All bringen. Das Raumflugzeug namens Vortex, das gemeinsam vom französischen Unternehmen Dassault und dem deutschen Raumfahrtkonzern OHB entwickelt wird, sei "ausdrücklich für den bemannten Raumflug vorgesehen", sagte der stellvertretende OHB-Vorstandsvorsitzende Markus Moeller am Dienstag bei einem Treffen mit Fachjournalisten in Paris.

Merz stellt Entlastungen von hohen Spritpreisen in Aussicht

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger wegen der hohen Spritpreise in Aussicht gestellt. "Für viele Menschen, die täglich das Auto brauchen, ist eine Belastungsgrenze erreicht", sagte Merz am Dienstag bei einer Veranstaltung des Außenhandelsverbands BGA in Berlin. "Ich bin der Meinung, dass wir handeln müssen."

Textgröße ändern: