Deutsche Tageszeitung - Zahl von Sterbefällen in Deutschland im November unter Niveau von Vorjahren

Zahl von Sterbefällen in Deutschland im November unter Niveau von Vorjahren


Zahl von Sterbefällen in Deutschland im November unter Niveau von Vorjahren
Zahl von Sterbefällen in Deutschland im November unter Niveau von Vorjahren / Foto: © AFP/Archiv

Die Zahl der Sterbefälle in Deutschland ist im November im Vergleich zu den Vorjahren gesunken. Mit 86.291 Fällen gab es drei Prozent weniger Tote als im mittleren Wert der Jahre 2020 bis 2023 in diesem Monat, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Auch bei Betrachtung der einzelnen Wochen gab es Rückgänge.

Textgröße ändern:

Die Zahlen lagen um bis zu sieben Prozent unter dem mittleren Wert der Vorjahre. Dabei ist laut den Statistikern jedoch zu berücksichtigen, dass es in den Jahren der Coronapandemie zwischen 2020 und 2022 ein saisonales Muster gab, bei dem die Sterbefallzahlen zum Jahresende deutlich und im Vergleich zu den Jahren vor der Pandemie ungewöhnlich stark anstiegen.

Dieses Muster gehe noch in den Vergleich der Sterbefallzahlen 2024 mit dem mittleren Wert der Vorjahre ein. Im Vergleich zu den Jahren vor der Pandemie war die Zahl der Toten im November 2024 nicht ungewöhnlich niedrig. Zuletzt gab es eine größere Verbreitung von Atemwegserkrankungen.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

BASF treibt Jobabbau voran - 7000 Stellen weltweit gestrichen

Der Chemiekonzern BASF treibt den 2024 begonnenen Stellenabbau voran. "Wir haben das Tempo noch einmal erhöht, um unsere Organisation schlanker und effizienter aufzustellen", erklärte Konzernchef Markus Kamieth am Mittwoch. "Im ersten Halbjahr 2026 haben wir mehr Stellen abgebaut als in den beiden Vorjahren zusammen." Seit Januar 2024 wurden demnach weltweit 7000 Stellen gestrichen.

Unternehmenskreise: BMW will bis Ende 2027 bis zu 8000 Jobs abbauen

BMW will bis Ende 2027 bis zu 8000 Jobs abbauen. Der Münchener Autobauer werde von Oktober an rund 40.000 seiner rund 85.000 Beschäftigten in Deutschland individuelle Abfindungsangebote unterbreiten, wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Unternehmenskreisen erfuhr. Betroffen sind demnach Bürojobs und nicht die Produktion.

Staatliche Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland steigt auf mehr als 31.000 Euro

Die staatliche Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf mehr als 31.000 Euro gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden unter Verweis auf endgültige Zahlen mitteilte, erhöhte sich der Schuldenstand des deutschen Staates bis Ende 2025 um sechs Prozent oder 151,4 Milliarden Euro auf rund 2,66 Billionen Euro. Dies ergab rechnerisch eine Verschuldung pro Kopf von 31.887 Euro.

Russische Medien: Telegram-Chef Durow zur internationalen Fahndung ausgeschrieben

Russland hat den in Frankreich lebenden Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. Dem Leiter des Unternehmens hinter dem Messengerdienst werde im Rahmen eines Strafverfahrens "Beihilfe zum Terrorismus" vorgeworfen, berichteten russische Nachrichtenagenturen am Mittwoch unter Berufung auf den Geheimdienst FSB.

Textgröße ändern: