Deutsche Tageszeitung - Ifo-Umfrage: Nur jedes achte Unternehmen erwartet 2025 bessere Geschäfte

Ifo-Umfrage: Nur jedes achte Unternehmen erwartet 2025 bessere Geschäfte


Ifo-Umfrage: Nur jedes achte Unternehmen erwartet 2025 bessere Geschäfte
Ifo-Umfrage: Nur jedes achte Unternehmen erwartet 2025 bessere Geschäfte / Foto: © AFP

In der deutschen Wirtschaft herrscht mit Blick auf das kommende Jahr derzeit wenig Optimismus: Nur 12,6 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass sich ihre Geschäfte 2025 verbessern, wie aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Münchener Ifo-Instituts hervorgeht. Rund ein Drittel (31,3 Prozent) rechnen hingegen damit, dass sich ihre wirtschaftliche Lage im nächsten Jahr verschlechtert; 56,1 Prozent erwarten keine Veränderung.

Textgröße ändern:

"Die Unternehmen sehen im Moment keine Hinweise für einen wirtschaftlichen Aufschwung", erklärte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. "Vor dem Hintergrund, dass die Wirtschaft 2024 schon schlecht gelaufen ist, sind diese Zahlen bedenklich", fügte er hinzu.

Besonders pessimistisch blickt laut der Ifo-Umfrage, die auf den regelmäßig erhobenen Konjunkturdaten des Instituts basiert, die Baubranche auf das Jahr 2025. Hier erwartet demnach jedes zweite Unternehmen eine Verschlechterung und weniger als fünf Prozent glauben, dass es nächstes Jahr besser wird. Ähnlich sieht die Stimmung laut Ifo im Einzelhandel aus: 42,1 Prozent der Unternehmen befürchten eine Verschlechterung ihrer Geschäftslage, Nur 7,9 Prozent sind zuversichtlich, dass sich ihre Situation verbessert.

Auch in der Industrie fällt der Ausblick gedämpft aus. Hier rechnen 15,7 Prozent mit einer besseren Geschäftslage im nächsten Jahr, 31,8 Prozent erwarten eine Verschlechterung. Im Dienstleistungssektor gibt es ebenfalls Unsicherheiten. 11,9 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer Verbesserung, 28,2 Prozent erwarten eine schlechtere Lage.

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

ستاندرد آند بورز تثبت تصنيف السعودية عند A+

أبقت الوكالة النظرة المستقبلية مستقرة، مستندة إلى مرونة الاقتصاد وقدرات تصدير الطاقة.

Nach Angriff auf Pipeline in Saudi-Arabien: Irak entdeckt Drohnen-Startvorrichtung nahe Iran

Nach Drohnenangriffen auf eine wichtige Ölpipeline in Saudi-Arabien hat die irakische Armee nach Angaben aus Sicherheitskreisen Startvorrichtungen für Drohnen in der Nähe der Grenze zum Iran gefunden. Zwei Vertreter der irakischen Sicherheitsbehörden teilten der Nachrichtenagentur AFP am Samstag mit, die Startvorrichtungen für Drohnen seien in der entlegenen Region al-Tib in der südirakischen Provinz Missan entdeckt worden. Der Irak schloss daraufhin drei Grenzübergänge zu dem Nachbarland.

Seoul: Nordkorea feuert ballistische Raketen ab

Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben mehrere ballistische Kurzstreckenraketen in Richtung des Japanischen Meeres abgefeuert. Die Raketen seien am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) in der Region der nordkoreanischen Stadt Wonsan gestartet und rund 250 Kilometer weit geflogen, erklärte der südkoreanische Generalstab. Südkorea und die USA hätten sich über die Raketenstarts ausgetauscht und auch Japan informiert.

Italienische Feministin und frühere EU-Kommissarin Emma Bonino ist tot

Sie galt als radikale Feministin und war eine der beliebtesten Politikerinnen ihres Landes - nun ist die Italienerin Emma Bonino im Alter von 78 Jahren gestorben. Das gab die von ihr gegründete Kleinpartei Mehr Europa am Freitag auf Facebook bekannt. Bonino kämpfte für das Recht auf Scheidung und Abtreibung und setzte sich zeitlebens für humanitäre Belange ein. Sie war Außenministerin und EU-Kommissarin. Italiens Regierungschefin Georgia Meloni und EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola würdigten die Verdienste Boninos.

Textgröße ändern: