Deutsche Tageszeitung - Einigung bei VW: Jobgarantie bis 2030 und keine sofortigen Werksschließungen

Einigung bei VW: Jobgarantie bis 2030 und keine sofortigen Werksschließungen


Einigung bei VW: Jobgarantie bis 2030 und keine sofortigen Werksschließungen
Einigung bei VW: Jobgarantie bis 2030 und keine sofortigen Werksschließungen / Foto: © AFP

Nach tagelangen harten Verhandlungen haben Volkswagen und die IG Metall ein Ergebnis im Tarifstreit erzielt. Wie die Gewerkschaft und das Unternehmen am Freitagabend ausführten, ist eine unmittelbare Schließung von VW-Werken abgewendet, außerdem sind betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2030 ausgeschlossen. Im Gegenzug sollen die Beschäftigten bis dahin aber auch auf sofortige Lohnerhöhungen verzichten. Außerdem sollen sozialverträglich in den kommenden Jahren 35.000 Jobs abgebaut werden.

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Zwar sei verhindert worden, dass "ganze Werke vom Netz genommen werden", erklärte die IG Metall. Gleichwohl soll in zwei Werken die Produktion, wie sie jetzt gestaltet ist, auf längere Sicht eingestellt werden.

So ist dem Kompromiss zufolge vorgesehen, dass in Dresden Ende kommenden Jahres die Fahrzeugfertigung endet. Für die Zeit ab 2026 werde "ein alternatives Gesamtkonzept erarbeitet", hieß es. VW wolle aber weiter am Standort Dresden "präsent sein". In Osnabrück soll die dortige Produktion des T-Roc-Cabrio im Spätsommer 2027 enden. Für die Zeit danach solle eine "Zukunftsperspektive für den Standort" entwickelt werden.

Die IG Metall sprach von einem "solidarischen Umgang mit Überkapazitäten". Dieser sieht auch einen umfangreichen Jobabbau vor, der allerdings ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommen soll. Volkswagen sprach von einem "sozialverträglichen Abbau der Belegschaft um mehr als 35.000 an den deutschen Volkswagen Standorten bis 2030".

Die Tarifgespräche hatten am Montag begonnen. Ziel beider Seiten war es, noch vor Weihnachten zu einer Einigung zu gelangen.

(L.Barsayjeva--DTZ)

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