Deutsche Tageszeitung - Trumps designierter Finanzminister sieht Chance für "Goldenes Zeitalter"

Trumps designierter Finanzminister sieht Chance für "Goldenes Zeitalter"


Trumps designierter Finanzminister sieht Chance für "Goldenes Zeitalter"
Trumps designierter Finanzminister sieht Chance für "Goldenes Zeitalter" / Foto: © AFP

Der designierte US-Finanzminister Scott Bessent hat ein "Goldenes Zeitalter" für die Wirtschaft der Vereinigten Staaten in Aussicht gestellt. Der künftige US-Präsident Donald Trump habe die "in einer Generation einmalige Chance, ein neues ökonomisches Goldenes Zeitalter in Gang zu setzen, das mehr Jobs sowie Reichtum und Wohlstand für alle Amerikaner schaffen wird", sagte der Hedgefonds-Manager am Donnerstag in seiner Anhörung im Senat in Washington.

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Der 62-Jährige forderte vor dem Finanzausschuss der Kongresskammer, die Steuersenkungen aus Trumps erster Amtszeit zu verlängern. Sollte der Kongress dies nicht tun, drohe den USA die "größte Steuererhöhung der Geschichte" im Volumen von vier Billionen Dollar (3,9 Billionen Euro), warnte er. Bessent kritisierte außerdem, dass die Staatsausgaben und das öffentliche Defizit zu hoch seien.

Es gilt als so gut wie sicher, dass Bessent das grüne Licht des Senats erhält, um den Finanzministerposten antreten zu können. Die Anhörungen der von Trump nominierten Kandidaten für Ministerämter und andere wichtige Posten im Regierungsapparat durch die Kongresskammer hatten am Dienstag begonnen. Die Zustimmung des Senats zu den Nominierungen ist erforderlich.

In Washington wird erwartet, dass Bessent nicht zuletzt an der Gestaltung von Trumps Handels- und Zollpolitik mitwirken wird, auch wenn das Finanzministerium dafür nicht direkt zuständig ist. Trump, der am Montag vereidigt wird, betrachtet Zölle als zentrales Instrument der Handelspolitik.

Der Rechtspopulist hat angekündigt, als eine seiner ersten Amtshandlungen die Zölle auf alle Waren aus Mexiko und Kanada um 25 Prozent zu erhöhen. Auf Produkte aus China will Trump kurz nach seinem Amtsantritt einen zusätzlichen Zollsatz von zehn Prozent verhängen, die sich zu bereits bestehenden Zöllen aus seiner ersten Amtszeit addieren. Trump hat auch mit Zollaufschlägen auf Produkte aus der Europäischen Union gedroht.

(L.Møller--DTZ)

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