Deutsche Tageszeitung - Adidas erwägt Jobabbau - Medien: Bis zu 500 Stellen in Zentrale betroffen

Adidas erwägt Jobabbau - Medien: Bis zu 500 Stellen in Zentrale betroffen


Adidas erwägt Jobabbau - Medien: Bis zu 500 Stellen in Zentrale betroffen
Adidas erwägt Jobabbau - Medien: Bis zu 500 Stellen in Zentrale betroffen / Foto: © AFP

Der Sportartikelhersteller Adidas erwägt einen Jobabbau in seiner Zentrale in Herzogenaurach. Um Adidas langfristig erfolgreich zu machen, "haben wir jetzt damit begonnen zu prüfen, wie wir unsere Strukturen an die Realität unserer Arbeitsweise anpassen können", erklärte das Unternehmen am Donnerstag auf AFP-Anfrage. Dies könne Auswirkungen auf die Organisationsstruktur und die "Anzahl der Stellen in unserer Zentrale in Herzogenaurach haben".

Textgröße ändern:

Einem Bericht des "Manager Magazin" zufolge geht es dabei um bis zu 500 Jobs. Dies habe Vorstandschef Björn Gulden bei einer internen Veranstaltung erklärt.

Erst Anfang der Woche hatte Adidas seinen Jahresbericht veröffentlicht und demnach seinen Betriebsgewinn 2024 im Jahresvergleich verfünffacht. Der Umsatz stieg um elf Prozent auf 23,7 Milliarden Euro, der operative Gewinn betrug 1,3 Milliarden Euro.

Bei den nun folgenden möglichen Veränderungen will Adidas "eng mit dem Betriebsrat zusammenarbeiten", wie das Unternehmen am Donnerstag weiter mitteilte. Die Schritte sollen demnach mit "größtmöglichen Respekt" und "größter Sorgfalt" für die Beschäftigten gegangen werden.

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

Nach Angriff auf Pipeline in Saudi-Arabien: Irak entdeckt Drohnen-Startvorrichtung nahe Iran

Nach Drohnenangriffen auf eine wichtige Ölpipeline in Saudi-Arabien hat die irakische Armee nach Angaben aus Sicherheitskreisen Startvorrichtungen für Drohnen in der Nähe der Grenze zum Iran gefunden. Zwei Vertreter der irakischen Sicherheitsbehörden teilten der Nachrichtenagentur AFP am Samstag mit, die Startvorrichtungen für Drohnen seien in der entlegenen Region al-Tib in der südirakischen Provinz Missan entdeckt worden. Der Irak schloss daraufhin drei Grenzübergänge zu dem Nachbarland.

Seoul: Nordkorea feuert ballistische Raketen ab

Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben mehrere ballistische Kurzstreckenraketen in Richtung des Japanischen Meeres abgefeuert. Die Raketen seien am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) in der Region der nordkoreanischen Stadt Wonsan gestartet und rund 250 Kilometer weit geflogen, erklärte der südkoreanische Generalstab. Südkorea und die USA hätten sich über die Raketenstarts ausgetauscht und auch Japan informiert.

Italienische Feministin und frühere EU-Kommissarin Emma Bonino ist tot

Sie galt als radikale Feministin und war eine der beliebtesten Politikerinnen ihres Landes - nun ist die Italienerin Emma Bonino im Alter von 78 Jahren gestorben. Das gab die von ihr gegründete Kleinpartei Mehr Europa am Freitag auf Facebook bekannt. Bonino kämpfte für das Recht auf Scheidung und Abtreibung und setzte sich zeitlebens für humanitäre Belange ein. Sie war Außenministerin und EU-Kommissarin. Italiens Regierungschefin Georgia Meloni und EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola würdigten die Verdienste Boninos.

Bab al-Mandab: Deutsche Reeder besorgt über Sicherheitslage im Roten Meer

Die deutschen Reeder haben sich besorgt über die Sicherheitslage für die Schifffahrt im Roten Meer gezeigt. "Mit der Einnahme der Insel Mayyun durch die mit dem Iran verbündeten Huthi wächst die Bedrohung am strategisch wichtigen Bab al-Mandab erheblich", erklärte der Verband Deutscher Reeder (VDR) am Freitag. "Für Schiffe, die die Meerenge weiterhin passieren, steigt das Risiko; für Reedereien, die das Gebiet derzeit umfahren, rückt eine Rückkehr auf die direkte Route durch das Rote Meer in noch weitere Ferne."

Textgröße ändern: