Deutsche Tageszeitung - US-Außenminister Rubio reist bei erster Auslandsreise auch nach Panama

US-Außenminister Rubio reist bei erster Auslandsreise auch nach Panama


US-Außenminister Rubio reist bei erster Auslandsreise auch nach Panama
US-Außenminister Rubio reist bei erster Auslandsreise auch nach Panama / Foto: © AFP

US-Außenminister Marco Rubio wird in der kommenden Woche zu einer Auslandsreise aufbrechen, die ihn auch nach Panama führt. Wie seine Sprecherin Tammy Bruce am Donnerstag erklärte, stehen bei Rubios erster Auslandsreise als Chefdiplomat der Vereinigten Staaten auch Costa Rica, El Salvador, Guatemala und die Dominikanische Republik auf dem Besuchsprogramm. Der neue US-Präsident Donald Trump hatte in seiner Antrittsrede am Montag bekräftigt, dass er die Kontrolle der USA über den von ihnen Anfang des 20. Jahrhunderts gebauten Panamakanal wiederherstellen will.

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Es ist die erste Auslandsreise des kubanischstämmigen Republikaners Rubio als US-Außenminister. Seine Sprecherin machte zunächst keine Angaben dazu, ob der Panama-Kanal Thema der Gespräche sein werde.

Ziel der Reise sei es "sicherzustellen, dass wir, wenn wir sicher und wohlhabend und in guter Verfassung sein wollen, ein Interesse an unseren Nachbarn haben müssen – und in der heutigen Welt sind das sicherlich Süd- und Mittelamerika", sagte Sprecherin Bruce. Dadurch, dass er zuerst in diese Region reise, zeige Rubio, "wie ernst er das nimmt".

Der von den USA gebaute Panamakanal war 1914 eröffnet worden. 1977 unterzeichneten dann US-Präsident Jimmy Carter und der panamaische Militärmachthaber Omar Torrijos ein Abkommen zur Übergabe des Kanals an das mittelamerikanische Land. 1999 übernahm Panama die Kontrolle über die Wasserstraße zwischen Atlantik und Pazifik.

Trump hat seit seinem Wahlsieg im vergangenen November mehrfach erklärt, die Gebühren für US-Schiffe für die Durchfahrt durch den für den Welthandel wichtigen Kanal seien zu hoch. Zudem erhob er den Vorwurf, dass der einst von den USA gebaute Kanal inzwischen in Wahrheit nicht mehr von Panama, sondern von China kontrolliert werde. Trump schloss den Einsatz militärischer Mittel zur Übernahme des Kanals nicht aus.

(U.Kabuchyn--DTZ)

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