Deutsche Tageszeitung - Tarifverhandlungen für 192.000 Beschäftigte: DB bietet 4,0 Prozent mehr Lohn

Tarifverhandlungen für 192.000 Beschäftigte: DB bietet 4,0 Prozent mehr Lohn


Tarifverhandlungen für 192.000 Beschäftigte: DB bietet 4,0 Prozent mehr Lohn
Tarifverhandlungen für 192.000 Beschäftigte: DB bietet 4,0 Prozent mehr Lohn / Foto: © AFP/Archiv

Die Deutsche Bahn (DB) hat in den Tarifverhandlungen mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) schon in der ersten Runde ein Angebot vorgelegt. Sie will rund 192.000 Beschäftigten 4,0 Prozent mehr Lohn zahlen, davon 100.000 Schichtarbeitenden sogar 6,6 Prozent, wie sie am Dienstag mitteilte. Dafür verlangt sie eine Laufzeit von über drei Jahren bis Ende April 2028. Die EVG wies das Angebot als zu niedrig zurück.

Textgröße ändern:

"Das Angebot gleich zum Auftakt unterstreicht, dass wir an konstruktiven Verhandlungen und einer zügigen Lösung interessiert sind", erklärte DB-Personalvorstand Martin Seiler. Die DB brauche Planungssicherheit während der Sanierung.

Im Einzelnen sieht das Angebot vor, dass der Lohn in zwei Schritten steigt: Zwei Prozent mehr soll es zum 1. Oktober 2025 geben, weitere zwei Prozent zum 1. Oktober 2026. Die Zulage von 2,6 Prozent sollen die Schichtarbeitenden ab 2027 erhalten. Zudem bietet die Bahn an, über die teilweise Umwandlung der Zulage in freie Tage ab 2028 zu verhandeln. Der Tarifvertrag soll 37 Monate lang gelten.

Die EVG fordert 7,6 Prozent mehr Lohn und einen Zuschlag für Schichtarbeitende. Die vier Prozent Gehaltssteigerung bei einer angebotenen Laufzeit von 37 Monaten seien "deutlich zu wenig", erklärte Co-Verhandlungsführerin Cosima Ingenschay. Der Zuschlag für Schichtarbeitende komme zu spät und gelte für zu wenige.

Bei der kriselnden Frachttochter Cargo soll es die Möglichkeit zur Abweichung von tarifvertraglichen Regelungen geben, wie die Bahn mitteilte. Die EVG erklärte, sie begrüße es, dass das Angebot auch für die Beschäftigten der DB Cargo gelten soll. "Wir wissen um die schwierige Situation bei DB Cargo", erklärte Ingenschay. "Aber ein einseitiges Sonderkündigungsrecht der Arbeitgeberseite, wie es derzeit im Angebot vorgesehen ist, kommt für uns nicht in Frage."

Die zweite Verhandlungsrunde ist für kommenden Dienstag und Mittwoch in Berlin angesetzt. Ingenschay forderte, "dass sich der Arbeitgeber" in diese Verhandlungsrunde "spürbar auf uns zubewegen muss". Sie kündigte eine "große Demonstration zur Zukunft der Deutschen Bahn" am Montag in Berlin an. Dort solle den Forderungen der EVG "noch einmal Nachdruck verliehen werden".

Die beiden Tarifparteien hatten die Verhandlungen wegen der anstehenden Neuwahl zum Bundestag im Februar vorgezogen. Ingenschay verwies vergangene Woche auf die politische Situation: Aus der möglicherweise bald regierenden Union kämen Rufe nach einer Zerschlagung der Bahn und weniger Geld für die Schiene.

Mit der deutlich kleineren Gewerkschaft Deutscher Lokführer hatte die DB sich im vergangenen März auf einen Tarifvertrag geeinigt. Er gilt noch bis Ende des Jahres.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

BitMart 面臨壓力:22,000 USDT 和 930,000 SNC 在 48 小時後仍未解凍——難道 BitMart 資金不足?

SCANDIC COIN(SNC)要求 BitMart 立即作出說明。根據 SNC 的說法,一筆於 2026 年 7 月 26 日德國時間 09:10:03 提交的提現申請,截至今日(2026 年 7 月 28 日)——即超過 48 小時後——狀態仍顯示為「處理中」。截至發稿時,22,000 USDT(相當於 22,000 美元)及近 930,000 SNC(目前相當於 158,000 美元)仍未入帳至指定錢包中。

BitMart под давлением: 22 000 USDT и 930 000 SNC не разблокированы по истечении 48 часов — у BitMart не хватает средств?

SCANDIC COIN (SNC) требует от BitMart немедленного объяснения. По данным SNC, заявка на вывод средств, отправленная 26 июля 2026 года в 09:10:03 по немецкому времени, и сегодня, 28 июля 2026 года, то есть спустя более 48 часов, по-прежнему имеет статус «В обработке». На момент публикации 22 000 USDT (что соответствует 22 000 долларов США) и почти 930 000 SNC (что на данный момент соответствует 158 000 долларов США) по-прежнему не поступили на предназначенные для этого кошельки.

BitMart unter Druck: 22.000 USDT und 930.000 SNC nach 48 Stunden nicht freigegeben – fehlen BitMart die Mittel?

SCANDIC COIN (SNC) fordert von BitMart unverzüglich eine Erklärung. Nach Angaben von SNC war ein am 26. Juli 2026 um 09:10:03 Uhr deutscher Zeit eingereichter Auszahlungsauftrag auch am heutigen 28. Juli 2026, also nach mehr als 48 Stunden - weiterhin mit dem Status „In Bearbeitung“ gekennzeichnet. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung waren 22.000 USDT (entspricht 22.000 US-Dollar) und fast 930.000 SNC (entpricht aktuell 158.000 US-Dollar) noch immer nicht auf den dafür vorgesehenen Wallets eingegangen.

Probleme im China-Geschäft: Absatz von Mercedes im zweiten Quartal gesunken

Der Autobauer Mercedes-Benz hat im zweiten Quartal deutlich weniger Autos verkauft. Der Absatz im Autosegment ging um knapp sieben Prozent auf 417.865 Fahrzeuge zurück, wie der Stuttgarter Konzern am Dienstag mitteilte. Demnach konnten Steigerungen bei den Verkaufszahlen in Europa um vier und den USA um zehn Prozent einen Einbruch in China um 30 Prozent nicht ausgleichen.

Textgröße ändern: