Deutsche Tageszeitung - Umfrage zur Bundestagswahl: Sieben von zehn Wahlberechtigten wollen Stimme abgeben

Umfrage zur Bundestagswahl: Sieben von zehn Wahlberechtigten wollen Stimme abgeben


Umfrage zur Bundestagswahl: Sieben von zehn Wahlberechtigten wollen Stimme abgeben
Umfrage zur Bundestagswahl: Sieben von zehn Wahlberechtigten wollen Stimme abgeben / Foto: © AFP/Archiv

Bei der vorgezogenen Bundestagswahl im Februar wollen einer Umfrage zufolge sieben von zehn Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben. Wie der Digitalverband Bitkom in Berlin am Mittwoch mitteilte, planen 39 Prozent der Befragten "auf jeden Fall" und 31 Prozent "eher" wählen zu gehen. Viele Nichtwähler würden sich demnach beteiligen, wenn es die Möglichkeit einer Online-Wahl gäbe.

Textgröße ändern:

Elf Prozent der Befragten wollen im Februar laut Bitkom "auf keinen Fall" ihre Stimme abgeben, 15 Prozent antworteten mit "eher nein" auf die entsprechende Frage. Die Wahlbeteiligung könnte sich demnach aber erhöhen, wenn die Möglichkeit bestünde, per Smartphone, Tablet oder PC abzustimmen. 45 Prozent der Nichtwählerinnen und -wähler würden sich der Umfrage zufolge davon überzeugen lassen. 50 Prozent schließen eine Beteiligung an der Wahl auch dann aus.

"Online-Wahlen würden die Wahlbeteiligung erhöhen, Hürden senken und Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder im Ausland lebende Deutsche besser und niedrigschwelliger an der demokratischen Willensbildung beteiligen", erklärte der Bitkom-Vertreter Fabian Zacharias. Insgesamt sprachen sich in der Umfrage 61 Prozent der Menschen für eine Online-Wahl aus. Jüngere Menschen stehen dem offener gegenüber als ältere.

"Mit den richtigen Sicherheitsmaßnahmen können Online-Wahlen genauso sicher - oder sogar sicherer - als traditionelle Wahlverfahren sein", erklärte Zacharias.

Für die Erhebung befragte Bitkom 1002 Wahlberechtigte in Deutschland ab 18 Jahren telefonisch. Die Umfrage fand zwischen dem 6. und 26. Januar statt.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert

Wenige Tage vor den US-Kongresswahlen hat die Zentralbank Federal Reserve (Fed) den Leitzins unverändert gelassen. Der Zinssatz liegt somit weiterhin zwischen 3,75 und 4,0 Prozent. Zwei der zwölf zuständigen Fed-Mitglieder stimmten wegen der massiv gestiegenen Verbraucherpreise aber am Mittwoch für eine Zinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt. Fed-Chef Kevin Warsh kündigte zudem an, dass die Zahl der Leitzinsentscheidungen ab dem kommenden Jahr schrittweise sinken soll.

US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) will die Zahl ihrer Leitzinsentscheidungen reduzieren. Fed-Chef Kevin Warsh kündigte am Mittwoch in Washington an, im kommenden Jahr werde es nur noch sieben Abstimmungen über den Zinssatz geben statt bisher acht. Im Jahr 2028 solle die Zahl dann weiter auf sechs sinken.

US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert

Die US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins unverändert gelassen. Zwei der zwölf zuständigen Fed-Mitglieder stimmten aber wegen der massiv gestiegenen Verbraucherpreise für eine Zinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt, wie die Notenbank am Mittwoch in Washington mitteilte. Im September hatte die Fed den Leitzins erstmals seit gut drei Jahren erhöht, er liegt seitdem in einer Spanne zwischen 3,75 und 4,0 Prozent.

Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) verzichtet nach scharfer Kritik auf die geplanten Kürzungen beim Elterngeld. Die maximale Bezugsdauer der Leistung soll weiterhin bei 14 Monaten liegen - die ursprünglich wegen Haushaltszwängen geplante Kürzung auf zwölf Monate ist vom Tisch: Dies verlautete am Mittwoch aus Priens Ministerium. Neu aufgeteilt wird aber der Bezug für die einzelnen Partner.

Textgröße ändern: