Deutsche Tageszeitung - Polnische Regierung kündigt Bau von Ostsee-Windpark für 7,15 Milliarden Euro an

Polnische Regierung kündigt Bau von Ostsee-Windpark für 7,15 Milliarden Euro an


Polnische Regierung kündigt Bau von Ostsee-Windpark für 7,15 Milliarden Euro an
Polnische Regierung kündigt Bau von Ostsee-Windpark für 7,15 Milliarden Euro an / Foto: © AFP/Archiv

Polens Regierungschef Donald Tusk hat Milliardeninvestitionen in den Bau eines Windparks in der Ostsee angekündigt. Das Projekt namens Baltica 2 habe einen Umfang von 30 Milliarden Zloty (7,15 Milliarden Euro), sagte Tusk am Donnerstag in Warschau. "30 Milliarden Zloty und 1,5 Gigawatt, diese Zahlen sind wirklich beeindruckend", fügte der Ministerpräsident hinzu.

Textgröße ändern:

Mit der Umsetzung ist ein Konsortium aus dem polnischen Unternehmen PGE und dem dänischen Konzern Örsted beauftragt, die jeweils zur Hälfte beteiligt sind. Auf einer Fläche von rund 190 Quadratkilometern sollen in der Ostsee zwischen den polnischen Städten Ustka und Choczew 170 Windräder aufgestellt werden, die insgesamt 1,5 Gigawatt Öko-Strom erzeugen.

Örsted finanziert seinen Anteil aus eigenen Mitteln. PGE hingegen nutzt polnische und internationale Kredite, etwa von der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung.

Tusk hob hervor, der neue Ostsee-Windpark sei "nur ein Teil eines gigantischen Projekts im polnischen Energiesektor". Durch die Investitionen solle Polens Offshore-Leistung bis zum Jahr 2040 auf 18 Gigawatt gesteigert werden.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

IWF-Chefin lobt bei Besuch in Argentinien Mileis Reformkurs

IWF-Chefin Kristalina Georgieva hat die wirtschaftliche Entwicklung Argentiniens unter Präsident Javier Milei gelobt. Seit dessen Amtsantritt im Jahr 2023 sei die Lage "nach allen Kennzahlen deutlich solider", sagte die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds am Montag bei einem Besuch in Buenos Aires.

Porsche baut 5000 Stellen ab - Audi senkt Umsatzprognose für 2026

Die Krise bei Volkswagen macht auch vor den Premiumtöchtern nicht Halt: Der Sportwagenhersteller Porsche kündigte am Montag 5000 Stellenstreichungen an, Audi senkte seine Umsatzprognose für das laufende Jahr. Die VW-Töchter leiden wie auch die Kernmarke des Konzerns unter einem wegbrechenden China-Geschäft und hohen Belastungen wegen der Zölle von US-Präsident Donald Trump.

Porsche baut bis 2035 weitere 5000 Stellen ab

Der Sportwagenhersteller Porsche baut bis 2035 weitere 5000 Arbeitsplätze ab. Der Stellenabbau werde "sozialverträglich" und mittels natürlicher Fluktuation, Altersteilzeit und Aufhebungsverträge umgesetzt, erklärte der Autobauer am Montag. Zugleich sicherte Porsche den Erhalt seiner Standorte zu und schloss betriebsbedingte Kündigungen bis 2035 aus.

China-Geschäft bricht weiter ein - Audi senkt Umsatzprognose

Vor dem Hintergrund weiter einbrechender Verkäufe in China hat der Autobauer Audi seine Umsatzprognose für 2026 gesenkt. Gerechnet wird nun mit 58 bis 63 Milliarden Euro - fünf Milliarden weniger als im Frühling erwartet, wie die Ingolstädter VW-Tochter am Montag mitteilte. Finanzchef Jürgen Rittersberger stellte weitere Sparmaßnahmen in Aussicht.

Textgröße ändern: