Deutsche Tageszeitung - Deutsche Bahn und EVG verhandeln weiter über neuen Tarifvertrag

Deutsche Bahn und EVG verhandeln weiter über neuen Tarifvertrag


Deutsche Bahn und EVG verhandeln weiter über neuen Tarifvertrag
Deutsche Bahn und EVG verhandeln weiter über neuen Tarifvertrag / Foto: © AFP/Archiv

In Berlin beginnt am Dienstag die zweite Runde der Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Die Gewerkschaft fordert für rund 192.000 Beschäftigte des Konzerns eine Lohnerhöhung von 7,6 Prozent sowie zusätzliche 2,6 Prozent für Schichtarbeitende.

Textgröße ändern:

Die Bahn hatte in der ersten Verhandlungsrunde am Montag vergangener Woche ihr Interesse an einer zügigen Lösung signalisiert und ein Angebot von 4,0 Prozent mehr Lohn in zwei Schritten vorgelegt; die rund 100.000 Schichtarbeitenden sollen demnach insgesamt 6,6 Prozent mehr Lohn bekommen. Dieses Angebot hatte die EVG als zu niedrig zurückgewiesen. Der aktuelle Tarifvertrag läuft noch bis Ende März.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert

Wenige Tage vor den US-Kongresswahlen hat die Zentralbank Federal Reserve (Fed) den Leitzins unverändert gelassen. Der Zinssatz liegt somit weiterhin zwischen 3,75 und 4,0 Prozent. Zwei der zwölf zuständigen Fed-Mitglieder stimmten wegen der massiv gestiegenen Verbraucherpreise aber am Mittwoch für eine Zinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt. Fed-Chef Kevin Warsh kündigte zudem an, dass die Zahl der Leitzinsentscheidungen ab dem kommenden Jahr schrittweise sinken soll.

US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) will die Zahl ihrer Leitzinsentscheidungen reduzieren. Fed-Chef Kevin Warsh kündigte am Mittwoch in Washington an, im kommenden Jahr werde es nur noch sieben Abstimmungen über den Zinssatz geben statt bisher acht. Im Jahr 2028 solle die Zahl dann weiter auf sechs sinken.

US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert

Die US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins unverändert gelassen. Zwei der zwölf zuständigen Fed-Mitglieder stimmten aber wegen der massiv gestiegenen Verbraucherpreise für eine Zinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt, wie die Notenbank am Mittwoch in Washington mitteilte. Im September hatte die Fed den Leitzins erstmals seit gut drei Jahren erhöht, er liegt seitdem in einer Spanne zwischen 3,75 und 4,0 Prozent.

Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) verzichtet nach scharfer Kritik auf die geplanten Kürzungen beim Elterngeld. Die maximale Bezugsdauer der Leistung soll weiterhin bei 14 Monaten liegen - die ursprünglich wegen Haushaltszwängen geplante Kürzung auf zwölf Monate ist vom Tisch: Dies verlautete am Mittwoch aus Priens Ministerium. Neu aufgeteilt wird aber der Bezug für die einzelnen Partner.

Textgröße ändern: