Deutsche Tageszeitung - KfW: Deutlich mehr Anträge auf Förderung für Heizungstausch zum Jahresende hin

KfW: Deutlich mehr Anträge auf Förderung für Heizungstausch zum Jahresende hin


KfW: Deutlich mehr Anträge auf Förderung für Heizungstausch zum Jahresende hin
KfW: Deutlich mehr Anträge auf Förderung für Heizungstausch zum Jahresende hin / Foto: © AFP/Archiv

Die staatliche Förderung für den Heizungstausch nimmt nach Angaben der Förderbank KfW an Fahrt auf. Die Nachfrage nach der im Zuge des umstrittenen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) Ende Februar gestarteten Heizungsförderung sei im vierten Quartal stark gestiegen, erklärte die KfW. Bis Jahresende erteilte sie demnach Zusagen für rund 227.000 Zuschussanträge mit einem Volumen von rund 3,3 Milliarden Euro.

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Das GEG sieht Vorgaben für Hausbesitzer beim Heizungstausch vor, damit mehr und mehr klimafreundliche Heizungssysteme eingebaut werden. Flankiert wurde das Gesetz mit einem neuen Fördersystem: 30 Prozent Zuschuss zu den Kosten einer neuen Heizung soll jeder Eigentümer erhalten können, weitere 30 Prozent sind Geringverdienern im Eigenheim vorbehalten.Mit weiteren Boni sind maximal 70 Prozent Zuschuss möglich.

Die Förderung wurde im vergangenen Jahr schrittweise freigeschaltet. Seit Ende Februar können Inhaber eines Einfamilienhauses Förderanträge einreichen, wenn sie ihr Haus auch selbst bewohnen. Seit dem 28. Mai können auch Eigentümer selbstbewohnter Wohnungen in Mehrfamilienhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften die Förderung beantragen. Ende August folgte mit Eigentümern von Mietobjekten die letzte Antragstellergruppe.

Werden die Fördermittel bewilligt, haben die Verbraucherinnen und Verbraucher 36 Monate Zeit für den Einbau einer Wärmepumpe oder eines anderen förderfähigen Heizungssystems.

Die KfW hob zudem die gute Entwicklung in ihren Programmen zur Förderung von Wohneigentum hervor. Insgesamt 5,3 Milliarden Euro wurden im vergangenen Jahr für den Kauf von Häusern und Wohnungen zugesagt. 2023 waren es 4,2 Milliarden Euro.

(L.Møller--DTZ)

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