Deutsche Tageszeitung - Bundesnetzagentur zieht 2024 Millionen verbotene Produkte aus dem Verkehr

Bundesnetzagentur zieht 2024 Millionen verbotene Produkte aus dem Verkehr


Bundesnetzagentur zieht 2024 Millionen verbotene Produkte aus dem Verkehr
Bundesnetzagentur zieht 2024 Millionen verbotene Produkte aus dem Verkehr / Foto: © AFP/Archiv

Die Bundesnetzagentur hat im vergangenen Jahr Millionen von verbotenen Produkten aus dem Verkehr gezogen. Wie die Bonner Behörde am Donnerstag mitteilte, ermittelte sie insgesamt 8000 Gerätetypen mit einer Stückzahl von insgesamt 5,3 Millionen, die den gesetzlichen Vorgaben nicht entsprachen. Auffällig wurden die Artikel wegen fehlender Kennzeichnungen oder mangelnden Angaben zur Herkunft.

Textgröße ändern:

Die Bundesnetzagentur wolle Verbraucherinnen und Verbraucher vor Produkten schützen, die auf den Markt gelangen und "vorgeschriebene Anforderungen nicht einhalten". "Oft kommen diese aus Drittstaaten, vor allem aus China", erklärte der Präsident der Behörde, Klaus Müller.

Im Onlinehandel verstießen den Angaben zufolge 1425 Angebote gegen die Vorgaben der Bundesnetzagentur, was insgesamt drei Millionen Produkte betraf. Diese wurden in Zusammenarbeit mit den Verkaufsplattformen von den entsprechenden Seiten entfernt.

Im stationären Einzelhandel überprüfte die Behörde 2500 Gerätetypen, erließ 28 Vertriebsverbote und forderte in 872 Fällen eine Behebung von Mängeln. Von diesen Maßnahmen waren 1,9 Millionen Artikel betroffen. Den Angaben zufolge überprüfte die Bundesnetzagentur unter anderem Multifunktions-Ladegeräte, die Störungen im Funkverkehr von Polizei, Feuerwehr und Rettungdiensten verursachen können.

Zudem sprach die Bundesnetzagentur gegen 406.000 Geräte eine Einfuhrsperre aus, nachdem der Zoll vorab auf verdächtige Sendungen aufmerksam gemacht hatte.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

IWF-Chefin lobt bei Besuch in Argentinien Mileis Reformkurs

IWF-Chefin Kristalina Georgieva hat die wirtschaftliche Entwicklung Argentiniens unter Präsident Javier Milei gelobt. Seit dessen Amtsantritt im Jahr 2023 sei die Lage "nach allen Kennzahlen deutlich solider", sagte die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds am Montag bei einem Besuch in Buenos Aires.

Porsche baut 5000 Stellen ab - Audi senkt Umsatzprognose für 2026

Die Krise bei Volkswagen macht auch vor den Premiumtöchtern nicht Halt: Der Sportwagenhersteller Porsche kündigte am Montag 5000 Stellenstreichungen an, Audi senkte seine Umsatzprognose für das laufende Jahr. Die VW-Töchter leiden wie auch die Kernmarke des Konzerns unter einem wegbrechenden China-Geschäft und hohen Belastungen wegen der Zölle von US-Präsident Donald Trump.

Porsche baut bis 2035 weitere 5000 Stellen ab

Der Sportwagenhersteller Porsche baut bis 2035 weitere 5000 Arbeitsplätze ab. Der Stellenabbau werde "sozialverträglich" und mittels natürlicher Fluktuation, Altersteilzeit und Aufhebungsverträge umgesetzt, erklärte der Autobauer am Montag. Zugleich sicherte Porsche den Erhalt seiner Standorte zu und schloss betriebsbedingte Kündigungen bis 2035 aus.

China-Geschäft bricht weiter ein - Audi senkt Umsatzprognose

Vor dem Hintergrund weiter einbrechender Verkäufe in China hat der Autobauer Audi seine Umsatzprognose für 2026 gesenkt. Gerechnet wird nun mit 58 bis 63 Milliarden Euro - fünf Milliarden weniger als im Frühling erwartet, wie die Ingolstädter VW-Tochter am Montag mitteilte. Finanzchef Jürgen Rittersberger stellte weitere Sparmaßnahmen in Aussicht.

Textgröße ändern: