Deutsche Tageszeitung - Schwächelnde Wirtschaft: Britische Zentralbank senkt Leitzins erneut

Schwächelnde Wirtschaft: Britische Zentralbank senkt Leitzins erneut


Schwächelnde Wirtschaft: Britische Zentralbank senkt Leitzins erneut
Schwächelnde Wirtschaft: Britische Zentralbank senkt Leitzins erneut / Foto: © AFP/Archiv

Die britische Zentralbank hat ihren Leitzins vor dem Hintergrund der schwächelnden Wirtschaft erneut gesenkt und ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr deutlich nach unten korrigiert. Der Zinssatz liegt damit zukünftig bei 4,5 Prozent nach zuvor 4,75 Prozent, wie die Bank of England (BoE) in London am Donnerstag mitteilte. "Wir werden die britische Wirtschaft und die globalen Entwicklungen sehr genau beobachten", erklärte der Gouverneur der Bank, Andrew Bailey.

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Ihre Wachstumsprognose halbierten die Notenbanker und gehen für das laufende Jahr von einer Zunahme der Wirtschaftsleistung von nur noch 0,75 Prozent aus. Grund dafür sei eine "erhöhte Unsicherheit" in Großbritannien sowie global. Bezug nahmen die Notenbanker dabei auf drohende US-Zölle und das schwindende Vertrauen der britischen Unternehmen.

Gleichzeitig liegt die Inflation mit 2,5 Prozent weiterhin über dem Zwei-Prozent-Ziel der BoE. Die britische Zentralbank hatte ihre Zinsen im August erstmals von ihrem 16-Jahres-Hoch bei 5,25 Prozent gesenkt. Im November folgte dann die nächste Senkung.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

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US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert

Die US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins unverändert gelassen. Zwei der zwölf zuständigen Fed-Mitglieder stimmten aber wegen der massiv gestiegenen Verbraucherpreise für eine Zinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt, wie die Notenbank am Mittwoch in Washington mitteilte. Im September hatte die Fed den Leitzins erstmals seit gut drei Jahren erhöht, er liegt seitdem in einer Spanne zwischen 3,75 und 4,0 Prozent.

Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) verzichtet nach scharfer Kritik auf die geplanten Kürzungen beim Elterngeld. Die maximale Bezugsdauer der Leistung soll weiterhin bei 14 Monaten liegen - die ursprünglich wegen Haushaltszwängen geplante Kürzung auf zwölf Monate ist vom Tisch: Dies verlautete am Mittwoch aus Priens Ministerium. Neu aufgeteilt wird aber der Bezug für die einzelnen Partner.

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