Deutsche Tageszeitung - Trump kündigt US-Zölle von 25 Prozent auf Stahl- und Aluminiumimporte an

Trump kündigt US-Zölle von 25 Prozent auf Stahl- und Aluminiumimporte an


Trump kündigt US-Zölle von 25 Prozent auf Stahl- und Aluminiumimporte an
Trump kündigt US-Zölle von 25 Prozent auf Stahl- und Aluminiumimporte an / Foto: © AFP

Die USA werden nach Angaben ihres Präsidenten Donald Trump ab Montag Zölle von 25 Prozent auf Importe von Stahl und Aluminium verhängen. Trump kündigte dies am Sonntag im Gespräch mit Reportern während seines Fluges zum Super Bowl - dem US-Football-Finale - in New Orleans an. Zudem kündigte er für Dienstag die Verhängung weiterer Zölle an. Der Republikaner hatte schon während seiner ersten Amtszeit Zölle auf Stahl und Aluminium erheben lassen.

Textgröße ändern:

Anfang Februar hatte Trump die Zölle für chinesische Produkte um zehn Prozentpunkte angehoben. Nach seinem Wiedereinzug ins Weiße Haus erneuerte er zudem seine Zoll-Drohung gegen die Europäische Union. Neben Zöllen auf Stahl und Aluminium stellte er auch Zölle auf Halbleiter sowie Öl und Gas in Aussicht - ohne allerdings anzugeben, welche Länder davon betroffen sein würden.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert

Die US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins unverändert gelassen. Zwei der zwölf zuständigen Fed-Mitglieder stimmten aber wegen der massiv gestiegenen Verbraucherpreise für eine Zinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt, wie die Notenbank am Mittwoch in Washington mitteilte. Im September hatte die Fed den Leitzins erstmals seit gut drei Jahren erhöht, er liegt seitdem in einer Spanne zwischen 3,75 und 4,0 Prozent.

Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) verzichtet nach scharfer Kritik auf die geplanten Kürzungen beim Elterngeld. Die maximale Bezugsdauer der Leistung soll weiterhin bei 14 Monaten liegen - die ursprünglich wegen Haushaltszwängen geplante Kürzung auf zwölf Monate ist vom Tisch: Dies verlautete am Mittwoch aus Priens Ministerium. Neu aufgeteilt wird aber der Bezug für die einzelnen Partner.

Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen

Das Familienministerium will die maximale Bezugsdauer des Elterngelds doch nicht auf zwölf Monate verkürzen. Es bleibe dabei, dass Eltern gemeinsam bis zu 14 Monate Basiselterngeld beziehen könnten, hieß es am Mittwoch aus dem Ressort von Familienministerin Karin Prien (CDU). Demnach gab das Ministerium einen neuen Referentenentwurf in die Ressortabstimmung. Neu aufgeteilt wird aber der Bezug für die einzelnen Partner.

Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt

Das Drama um den Fall einer Familie aus dem brandenburgischen Rangsdorf, die wegen eines Behördenfehlers bei der Zwangsversteigerung ihr Haus verlieren sollte, ist beendet. Bei einem Güterichtertermin sei ein Vergleich geschlossen worden, teilte das brandenburgische Justizministerium am Mittwoch mit. Demnach wird der ursprüngliche Eigentümer des Grundstücks wieder ins Grundbuch eingetragen, die Familie erhalte eine angemessene Entschädigung. Damit seien sämtliche gegenseitige Ansprüche abschließend geklärt, auch alle Ansprüche gegen das Land Brandenburg.

Textgröße ändern: