Deutsche Tageszeitung - Trump bekräftigt Forderung nach Leitzinssenkungen durch US-Zentralbank

Trump bekräftigt Forderung nach Leitzinssenkungen durch US-Zentralbank


Trump bekräftigt Forderung nach Leitzinssenkungen durch US-Zentralbank
Trump bekräftigt Forderung nach Leitzinssenkungen durch US-Zentralbank / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump hat seine Forderung nach Leitzinssenkungen durch die US-Zentralbank Fed bekräftigt. "Die Zinssätze sollten gesenkt werden", erklärte Trump über seinen Onlinedienst Truth Social. Er verwies dabei auf seine Handelspolitik: Sinkende Zinsen würden "Hand in Hand mit den kommenden Zöllen gehen", schrieb Trump, ohne diesen Zusammenhang näher auszuführen.

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Trump hat Zölle auf Produkte aus den Nachbarländern Mexiko und Kanada angekündigt, diese jedoch wieder für 30 Tage ausgesetzt. Auf Produkte aus China führte er einen erhöhten Zollsatz ein, folgen sollen zudem Aufschläge auf Stahl- und Aluminiumimporte aus einer Reihe von wichtigen Lieferländern. Sie werden ab dem 12. März fällig. Experten zufolge könnten Zölle zu einem Anstieg der Inflation in den USA führen.

Fed-Chef Jerome Powell hatte noch am Dienstag erklärt, es mit Zinssenkungen "nicht eilig" zu haben. Angesichts einer zurückgegangenen Inflation und eines stabilen Arbeitsmarktes hatte die US-Notenbank im September mit Leitzinssenkungen begonnen und senkte sie bis Dezember drei Mal. Damals kündigte sie jedoch bereits an, den Rhythmus 2025 zu verlangsamen.

Ende Januar, kurz vor der nächsten geldpolitischen Sitzung der Fed, hatte Trump die Zentralbank schon einmal aufgerufen, ihre Leitzinsen zu senken. Die Notenbank widersetzte sich dem Druck jedoch und hielt ihren Leitzins wie erwartet stabil auf dem Niveau zwischen 4,25 und 4,5 Prozent. Direkten Einfluss kann Trump auf sie nicht ausüben.

Im Januar waren die Verbraucherpreise in den USA nach Daten des US-Arbeitsministeriums vom Mittwoch überraschend stark gestiegen, um 3,0 Prozent nach 2,9 Prozent im Dezember. Das spricht ebenfalls für eine Verlängerung der Zinspause bei der nächsten Fed-Sitzung im März. Eine zu starke Lockerung der Geldpolitik, könne die "Fortschritte bei der Inflation behindern", sagte Powell am Dienstag.

(U.Beriyev--DTZ)

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