Deutsche Tageszeitung - Auswärtiges Amt schwächt Reisewarnung für Israel ab - es gilt Teilreisewarnung

Auswärtiges Amt schwächt Reisewarnung für Israel ab - es gilt Teilreisewarnung


Auswärtiges Amt schwächt Reisewarnung für Israel ab - es gilt Teilreisewarnung
Auswärtiges Amt schwächt Reisewarnung für Israel ab - es gilt Teilreisewarnung / Foto: © AFP/Archiv

Das Auswärtige Amt hat seine Reisewarnung für Israel abgeschwächt. Seit Donnerstag gilt nur noch eine Teilreisewarnung für bestimmte Gebiete in Israel - die Reisewarnung für das gesamte Land, die nach dem Hamas-Großangriff im Oktober 2023 ausgesprochen war, wurde damit eingeschränkt. Generell rät das Auswärtige Amt aber nach wie vor von Reisen nach Israel ab: Die Sicherheitslage dort könne sich "schnell und ohne Vorwarnung weiter verschärfen".

Textgröße ändern:

Das Staatliche Israelische Tourismusbüro in Deutschland begrüßte die Entscheidung als "positives Signal". Es verwies darauf, dass "beliebte touristische Gebiete wie Tel Aviv, Eilat, Jerusalem und das Tote Meer" nun nicht mehr von der Reisewarnung betroffen seien.

Konkret warnt das Auswärtige Amt nun noch vor Reisen in den Norden Israels und in Gebiete nahe der Grenze zum Gazastreifen. Vor Reisen in den Gazastreifen und in das Westjordanland wird weiter gewarnt. Generell herrsche in Israel ein "hohes Risiko einzelner terroristischer Anschläge", schreibt das Auswärtige Amt in seinen Sicherheitshinweisen.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Porsche baut 5000 Stellen ab - Audi senkt Umsatzprognose für 2026

Die Krise bei Volkswagen macht auch vor den Premiumtöchtern nicht Halt: Der Sportwagenhersteller Porsche kündigte am Montag 5000 Stellenstreichungen an, Audi senkte seine Umsatzprognose für das laufende Jahr. Die VW-Töchter leiden wie auch die Kernmarke des Konzerns unter einem wegbrechenden China-Geschäft und hohen Belastungen wegen der Zölle von US-Präsident Donald Trump.

Porsche baut bis 2035 weitere 5000 Stellen ab

Der Sportwagenhersteller Porsche baut bis 2035 weitere 5000 Arbeitsplätze ab. Der Stellenabbau werde "sozialverträglich" und mittels natürlicher Fluktuation, Altersteilzeit und Aufhebungsverträge umgesetzt, erklärte der Autobauer am Montag. Zugleich sicherte Porsche den Erhalt seiner Standorte zu und schloss betriebsbedingte Kündigungen bis 2035 aus.

China-Geschäft bricht weiter ein - Audi senkt Umsatzprognose

Vor dem Hintergrund weiter einbrechender Verkäufe in China hat der Autobauer Audi seine Umsatzprognose für 2026 gesenkt. Gerechnet wird nun mit 58 bis 63 Milliarden Euro - fünf Milliarden weniger als im Frühling erwartet, wie die Ingolstädter VW-Tochter am Montag mitteilte. Finanzchef Jürgen Rittersberger stellte weitere Sparmaßnahmen in Aussicht.

Ferien in ganz Deutschland: ADAC erwartet staureichstes Wochenende des Sommers

Für das kommende Wochenende rechnet der ADAC mit den wohl staureichsten Reisetagen der gesamten Ferienzeit. Da sich nun alle Bundesländer in den Sommerferien befinden, soll die Reisewelle am ersten August-Wochenende erfahrungsgemäß ihren Höhepunkt erreichen, wie der Automobilklub am Montag in München mitteilte. Zudem sorge der Urlaubs- und Transitverkehr aus den deutschen Nachbarländern für volle Autobahnen.

Textgröße ändern: