Deutsche Tageszeitung - Renault steigert 2024 Umsatz und verzeichnet Rekordmarge

Renault steigert 2024 Umsatz und verzeichnet Rekordmarge


Renault steigert 2024 Umsatz und verzeichnet Rekordmarge
Renault steigert 2024 Umsatz und verzeichnet Rekordmarge / Foto: © AFP

Bei dem französischen Autohersteller Renault sind die Geschäfte im vergangenen Jahr gut gelaufen. Der Konzern, zu dem auch die Marken Dacia und Alpine gehören, steigerte den Umsatz um 7,4 Prozent auf 56,2 Milliarden Euro, wie er am Donnerstag mitteilte. Die Gewinnmarge stieg demnach auf den Rekordwert von 7,6 Prozent vom Umsatz.

Textgröße ändern:

Der Nettogewinn des Konzerns ging zwar zurück, was vor allem auf einen Verlust aus dem Verkauf von Nissan-Aktien zurückgeht. Ohne diesen Effekt hätte der Gewinn 2,8 Milliarden Euro betragen, ein Plus von 21 Prozent im Jahresvergleich.

Besonders gut verkauften sich Fahrzeuge der neuen Reihen Renault Scenic, Rafale und Dacia Duster. Im letzten Quartal machten diese 24 Prozent der Verkäufe aus, was auf eine gute Entwicklung im angelaufenen Jahr andeutet. Auch das E-Auto-Modell Renault 5 verkaufe sich besser als erwartet. Allerdings machen Elektromodelle weiterhin nur neun Prozent er Verkäufe in Europa aus.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt

Das Drama um den Fall einer Familie aus dem brandenburgischen Rangsdorf, die wegen eines Behördenfehlers bei der Zwangsversteigerung ihr Haus verlieren sollte, ist beendet. Bei einem Güterichtertermin sei ein Vergleich geschlossen worden, teilte das brandenburgische Justizministerium am Mittwoch mit. Demnach wird der ursprüngliche Eigentümer des Grundstücks wieder ins Grundbuch eingetragen, die Familie erhalte eine angemessene Entschädigung. Damit seien sämtliche gegenseitige Ansprüche abschließend geklärt, auch alle Ansprüche gegen das Land Brandenburg.

Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen

Der Autobauer Mercedes will weiter sparen und dafür zusätzliche Jobs in Deutschland abbauen. "Um unsere festen Kosten weiter zu verringern, haben wir entschieden, das Abfindungsprogramm in Deutschland im Dezember wieder in Gang zu setzen", sagte Mercedes-Chef Ola Källenius am Mittwoch bei einer Telefonkonferenz zur Veröffentlichung der Quartalszahlen. Die Gewinnmarge der Autosparte von Mercedes halbierte sich den Angaben des Autobauers zufolge im dritten Quartal nahezu.

DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor

Mehr Beitragszahler und eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge: Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat am Mittwoch seine eigenen Vorschläge für eine Rentenreform präsentiert. Eine vom DGB einberufene Rentenkommission schlägt unter anderem vor, die Zahl der Einzahlenden zu erhöhen, damit die Rentenversicherung finanziell getragen werden kann. Dabei sollen vor allem Selbstständige einbezogen werden. Eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge soll die Versorgungslücke im Alter schließen helfen.

Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat in Japan für eine engere handelspolitische Zusammenarbeit als Gegenpol zu China und den USA geworben. "Wir erleben, wie die Großmächte eine neue Politik betreiben, wie internationale Regeln erodieren", sagte Merz am Mittwoch in Tokio. "Wir teilen grundlegende Interessen und wir teilen auch Werte miteinander, denn wir haben begriffen: Gemeinsam können wir eine Welt gestalten, die nicht nur den größten und den stärksten Raum gibt."

Textgröße ändern: