Deutsche Tageszeitung - KI-Unternehmen OpenAI meldet stark gestiegene Nutzerzahlen

KI-Unternehmen OpenAI meldet stark gestiegene Nutzerzahlen


KI-Unternehmen OpenAI meldet stark gestiegene Nutzerzahlen
KI-Unternehmen OpenAI meldet stark gestiegene Nutzerzahlen / Foto: © AFP/Archiv

Der Entwickler des KI-Chatbots ChatGPT, OpenAI, hat einen starken Anstieg der Nutzerzahlen seiner Angebote gemeldet. Die Zahl der wöchentlichen Nutzer sei seit Dezember um 33 Prozent auf rund 400 Millionen gestiegen, erklärte das Unternehmen aus San Francisco am Donnerstag. Die Zahl der zahlenden Firmenkunden habe sich zudem seit September auf zwei Millionen verdoppelt.

Textgröße ändern:

"Die Menschen hören davon reden und sie sehen den Nutzen der Software. Sie sehen, dass ihre Freunde es benutzen", sagte der OpenAI-Geschäftsführer Brad Lightcap dem US-Sender CNBC. Das Unternehmen machte jedoch keine aktuellen Angaben zu der Zahl seiner zahlenden Kunden abseits von Firmenkunden.

OpenAI wurde als gemeinnützige Organisation gegründet. Unternehmenschef Sam Altman versucht jedoch seit einiger Zeit, OpenAI in ein profitorientiertes Unternehmen zu wandeln.

Zudem stehen die KI-Pioniere aus Kalifornien durch Konkurrenz aus China unter Druck. Das Unternehmen Deepseek hatte Ende Januar einen gleichnamigen Chatbot veröffentlicht, der es von der Leistung her mit ChatGPT aufnehmen kann, in der Entwicklung jedoch nur einen Bruchteil kostete.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Seoul: Nordkorea feuert ballistische Raketen ab

Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben mehrere ballistische Kurzstreckenraketen in Richtung des Japanischen Meeres abgefeuert. Die Raketen seien am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) in der Region der nordkoreanischen Stadt Wonsan gestartet und rund 250 Kilometer weit geflogen, erklärte der südkoreanische Generalstab. Südkorea und die USA hätten sich über die Raketenstarts ausgetauscht und auch Japan informiert.

Italienische Feministin und frühere EU-Kommissarin Emma Bonino ist tot

Sie galt als radikale Feministin und war eine der beliebtesten Politikerinnen ihres Landes - nun ist die Italienerin Emma Bonino im Alter von 78 Jahren gestorben. Das gab die von ihr gegründete Kleinpartei Mehr Europa am Freitag auf Facebook bekannt. Bonino kämpfte für das Recht auf Scheidung und Abtreibung und setzte sich zeitlebens für humanitäre Belange ein. Sie war Außenministerin und EU-Kommissarin. Italiens Regierungschefin Georgia Meloni und EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola würdigten die Verdienste Boninos.

Bab al-Mandab: Deutsche Reeder besorgt über Sicherheitslage im Roten Meer

Die deutschen Reeder haben sich besorgt über die Sicherheitslage für die Schifffahrt im Roten Meer gezeigt. "Mit der Einnahme der Insel Mayyun durch die mit dem Iran verbündeten Huthi wächst die Bedrohung am strategisch wichtigen Bab al-Mandab erheblich", erklärte der Verband Deutscher Reeder (VDR) am Freitag. "Für Schiffe, die die Meerenge weiterhin passieren, steigt das Risiko; für Reedereien, die das Gebiet derzeit umfahren, rückt eine Rückkehr auf die direkte Route durch das Rote Meer in noch weitere Ferne."

Paris rechnet erneut mit einem Defizit von mehr als fünf Prozent

Frankreich rechnet im laufenden Jahr erneut mit einem Defizit von mehr als fünf Prozent. Das ursprüngliche Ziel von fünf Prozent einzuhalten, sei "nicht mehr möglich", sagte Wirtschaftsminister Roland Lescure am Freitag in Paris. Im Vorjahr hatte das Defizit bei 5,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gelegen. Zudem senkte Frankreich zum dritten Mal seit Jahresbeginn seine Wachstumsprognose weiter ab, von zuletzt 0,7 Prozent auf nun 0,5 Prozent. Für das kommende Jahr werde ein Wachstum in Höhe von einem Prozent erwartet, erklärte Lescure.

Textgröße ändern: